Donnerstag, 24. Juni 2010

Haustiere auf Arequipeñische Art


Hallo wiedermal aus Peru aus dem wunderschönen Arequipa. Ich entschuldige mich zuerst für die lange Blogpause! Ich habe hier in Arequipa jedoch ziemlich viel zu tun. Dies tönt zwar etwas komisch, ist aber war! Habe neben dem Spanisch lernen, dem mich in die Kultur integrieren und dem an die etlichen Familienfeste gehen ja noch meine Semesterarbeit welche ich schon vor meiner Abreise fertig stellen wollte, es jedoch nicht geschaft habe;( Tja...ich halt ( danke dir schon im Voraus Hugi ;) )

Also zu meinen neusten Erfahrungen hier in Peru. Für die die einen schwachen Magen haben schlage ich vor das sie nur die Filme schauen und den Text aussenlassen. Letzten Samstag bin ich mit meiner Gastfamilie und zwei Amerikanischen Girls von der Schule zu einem grossen katholischen fest gegangen bei welchen es diverse Veranstaltungen und Atraktioene gab. Eine davon war das traditionelle Cuy Essen. Für die die nicht wissen was das ist, erkläre ich es kurz mit allen Details ;). Also..... man nehme ein Meerschweinchen (welche hier einiges grösser sind als bei uns) halte es mit der linken Hand am Bauch und mit der rechte Hand breche man im vorsichtig das Genick. Danach wird es gewaschen und anschliessend gerupft. Anschliessend mache man das Cuy am "Bauchreisverschluss" auf und entferne jegliche Innereien. Danach gönne man dem Meerschweinchen ein heisses Ölbad in einer grossen Pfanne. Da sich das Meerschweinchen im Ölbad jedoch nicht sehr wohl fühlt möchte es sich zusammenkauern. Dies wird verhindert,indem man ihm einen grossen Stein auf den Rücken lege. So wird das Cuy nun über mehrere Minuten gut durchfritiert und anschliessend gewendet. Diesen Schritt wiederholt man mehrere male bis das Cuy knusprig kross ist bis in die Schenkel. Danach packt man noch einige Kartoffeln dazu und voila fertig ist das Cuy. Zum essen gibt es nichts spezielles zu sagen, nur das es wie ein gegrilltes Hänchen gegessen wird bis auf den Kopf. Dieser und die Pfötchen sind eine Deliatesse! Ebenso wie beim Gügeli hat auch das Cuy einen Wunschknochen. Dieser befindet sich jedoch im Kopf des Cuy also mus man zuerst den Kopf öffnen und vorsichtig ausessen. Falls man jedoch den Knochen in Form eines Hundes findet und diesen mit beispielsweise Cerveza runtertrinkt hat man einen Wunsch frei. Etwas komisch nicht .....? Zum Geschmack: Schmeckt wie Poulet.
Neben meiner leckeren Cuy Erfahrung habe ich mit dem Bruder meiner Gastmutter, welcher in die USA ausgewandert ist und jetzt für zwei Wochen für eine Zahnbehandlung züruckgekommen ist( Zahnbehandlungen hier sind eeeeeennooorrrrmmmmmmm günstig), noch die Stadt etwas verunsichert. Nein nein er nimmt mich nur überall mit hin, und stellt mich überall als seinen Gringo Bruder vor. Wobei er mir aus Spass fast jede Angestellte jedes Ladens in Arequipa anhängen will.Durch ihn habe ich jedoch viele interessante Personen kennengelernt und ein bischen einheimischen Luft geschnuppert. Zudem hat er mir alle Spezialitäten des normalen Volkes gezeigt. So habe ich fast von jedem "wahnsinnig sauberen" Strassengrill irgend etwas probiert. Am besten geschmeck hat mir jedoch bis jetzt Anticucho was soviel bedeutet wie Rinderherz. Also kleine Stücke Rinderherz fein gebraten und dazu die tradizionelle Kartoffel. Dazu noch etwas scharfe Sauce. Und das andere war Caparinas und Chinchulis. Dies ist ebenso sehr fein gebratener Kuhmagen,Eingeweide und Darm natürlich auch mit Kartoffeln. Hört sich zwar extrem Eklig an, ist es auch.........nein nein schmeck wirklich gut! Man darf sich halt einafach nicht vorstellen was es mal war! Ahja oben habe ich die Fotos von meinem Essen, und eigentlich habe ich ja das grosse Meerschweinchen gewollt!! Aber es weigerte sich ziehmlich stark ;) Also bis bald wieder euer Helmut

Samstag, 12. Juni 2010

Neue Märkte und Tierarten mal anders kennen lernen.

Diese Woche habe ich wieder viele neue Sachen kennengelernt und durfte ei ne Menge spannender Erfahrungen machen. Beispielsweise sind hier die Supermarkte nicht Supermarkte wie es bei uns die Migros oder der Coop ist sondern es sind riesige Hallen etwa 100m welche ca. 15 Gänge hat. In diesen Gängen ist ein Stand nach dem anderen angereiht, wobei jeder nur ca. 2m lang ist aber etwa 3m hoch. Dahinter verbirgt sich irendwo ein kleiner Peruaner oder Peruanerin welcher alles aber auch wirklich alles verkauft. Und falls er wirklich mal etwas nicht hat, hat ers sicher am nächsten Tag. Fragt nicht woher. Leider ist nur nicht alles das, wonach es scheint. Das hab ich als regelmäsiger Head & Shoulders Benutzer erfahren müssen;). Als ich eine grosse Büchse von meinen H&S gekauft habe, welche erstaunlich günstig war (ca. 2.50CHF), und diese daheim ausprobiert habe, stellte ich doch mit erstaunen fest, dass das irgend ein Spühlmittel war das sich da in meinen Haaren befand. Habe jetzt doch in einer Farmacia ein richtiges gekauft(ca. 7 CHF).
Einen Vorteil haben diese Märkte jedoch schon, eben du bekommst alles!!! Du musst dich nur vorher vergewissern, dass es auch das ist was du willst. Z.b. Habe ich hier mit einem peruanischen Kollegen Windows 7; Office 2010 Plus, Encarta Enzyklopedie und zwei DVDs gekauft für 30 Soles, umgerechnet rund 12 CHF.... Super gäll ADI ;).
Was auch sehr interessant ist, dass nirgens irgend ein Preisschild angebracht ist, und deswegen wechselt der Preis wie die Laune der Verkäufer. Und als Tourist wirst du sowieso immer über den Tisch gezogen;)

Diese Erfahrung machte ich, als ich mir einen Ehering, ja einen Ehering kaufen wollte da mich nach dem ersten Ausgang mit der Cousine meiner Gastmutter jeglich Damen zwischen 20 und 45 anmachten, und gedenkten mich nach Hause nehmen. Als ich nun in einem solchen Market war(speziell nur für schmuck), verglich ich die verschiedenen Ringe mit meinem geschulten Auge auf Preis und Qualität ;) Dabei fiel mir auf das ich zweimal am gleichen Stand den gleichen Ring anschaute, einmal bei einer Dame wo er 25 Soles kostete, und eine halbe Stunde später (im gleichen Stand) bei einem Herren, welcher der Ring aufsmal gewogen hat und ausrechnete das er 34 Soles kostete. Fand ich dann doch irgenwie komisch.... daraufhin habe ich ihn mit meinem perfekten Spanisch auf diese Situation aufmerksam gemacht, er wurde dann leicht verlegen und bot mir doch den Preis von 25 Soles an, welchen ich dann annahm( dar er im Markt doch der günstigste war).

Eine weitere lustige Szene war ein Spezialgetränk, welches nach einheimischen Glauben das Gehirn die Gesundheit und die Potenz steigern sollte. Die Hauptinkredenzie war eine spezielle Sorte von Frosch. Seht doch selber....

Donnerstag, 3. Juni 2010

Die Strassen von Cayma

Hallo erstmals.... So ich habe die ersten Tage Arequipa verbracht und ich lebe noch, was jedoch nicht selbstverständlich ist bei dem Verkehr hier. Strassen sind prinzipell nur für die Autos da, und das muss man sich hier wirklich merken. Denn die nehmen hier keine Rücksicht auf Fussgänger geschweide den auf Fussgängerstreifen. Das Überqueren der Strasse ist hier eher wie das überqueren eines Flusses mit gefährlichen Tieren zu vergleichen. Und die Ampeln sind nur zur Dekoration, wie auch die Polizisten die an jedem Ecken stehen und interessante Gespräche mit hübschen Damen führen :) Und nicht zu vergessen ist die Hupe, die hier als allgemeines Komunikationsmittel dient. Diese gibt es natürlich in den verschiedensten Tönen! Daneben ist die Polizeisirene eher wie ein unauffallendes Tönchen zu bezeichnen.

Was jedoch sehr erstaunlich ist, ist hier der ÖV. Dieser existiert nicht in der Form wie wir ihn kennen! Es gibt eine menge von kleine Busen vergleichbar mit einem Ford Galaxy ( ein Van ) die den ÖV darstellen. Die halten überall und immer. Und das ein und aussteigen findet fast ausschliesslich während der Fahrt statt, auch für alte Frauen! Und das lustige daran ist, das die tatsächlich bis zu sage und schreibe 25 Personen in einen solchen Van bringen( heute selber miterlebt ;)
Also bis jetzt einige lustige Sachen erlebt, und werde sicher noch vieles zu schreiben habe. Alles gute aus Peru......Helmutos

Ach übrigns das unten ist meine Wohnung mit freiluft Klimaanlage ;)

Dienstag, 1. Juni 2010

Gut angekommen.....

Hallo zusammen, also so jetzt mal das Wichtigste in kürze.....Bin gesund und gut nach ca. 24h in Arequipa angekommen. Und das erste mal wo ich gemerkt habe das ich wo anders bin als in der Schweiz war nicht etwa bei der Landung in Arequipa, sondern als die Peruanerin und der Peruaner neben mir beim Start von Lima nach Arequipa etwa zehn Gebete aufsprachen und während des ganzen Startes sich Kreuzzeichen machten.:)
Bilder folgen bald.... Es Grüsst Marcel