Hallo miteinander... so es ist vollbracht!!! Mit schwerem Herzen habe ich das wunderschöne Peru wieder verlassen müssen, was mir wirklich sehr schwer gefallen ist. Und obwohl ich jetzt schon wieder ein Paar Wochen in der Schweiz bin und wieder voll im Zeug mit Arbeit und schweizerischer Pünktlichkeit bin, bin ich irgwendwie doch noch nicht richtig angekommen. Ich vermisse Teils die wirklichen Probleme, welche wir in Peru hatten und nicht die künstlich geschaffenen Gesellschaftsprobleme hier, welche eigentlich gar keine Probleme sind.
Im grossen und ganzen bin ich jedoch mit meiner Arbeit in Peru zufrieden. Ich konnte bei verschiedenen Projekten Tatkräftig mithelfen und habe einen riiiiiisigen Einblick in dieses Land und seine Gegebenheiten bekommen. Auch mein Projekt mit dem Darrieus-Windrad ist zum Schluss gebracht worden, obwohl ich hier sicherlich noch einige Ideen davon weiterentwickeln werde. Die Effizienzmessung mit den Lehmöfen ist beinahe fertig. Dabei haben mir in Peru einige Grundlegende Daten gefehlt, welche ich hier an der ZHAW jedoch haben, und so diese Arbeit in den nächsten Wochen vervollständigen werde. Um kurz über die Highlights dieses Praktikums zu sprechen....... ganz einfach es gabe nur ein Highligh!!! Das ganze Praktikum. Ich wirklich nicht sagen welcher Teil mir am besten gefallen hat.... denn jeder einzelne Tag war ein Highlight für sich, wirklich. Natürlich war nicht immer alles Sonnenschein, aber jeder Tag war anders und sehr interessant. Die einzigen Probleme mit welchen ich zu kämpfen hatte, ware jene welche die einheimischen dort auch hatten, und zwar das ihnen das Material und die Mittel fehlten. So auch mir....
Interessant ist auch das egal wie man sich auch auf einen solchen Einsatz in einem Ausland bzw. in der Entwicklungszusammenarbeit vorbereitet, es immmer und wirklich immer sachen hat welche vollkommen anders sind als das man sie sich vorgestellt hat.
So auch bei mir, ich habe mir die Situation dort wirklich anders vorgestellt als das sie schlussendlich war. Was wiederum sehr interessant ist, da man sich sehr schnell an die neue Situation anpassen muss, denn falls man zu lange hat, ist das Praktikum sonst schon wieder vorbei bevor es richtig begonnen hat.
Bei mir war auch der Begriff von Entwicklungszusammenarbeit etwas ein Knackpunkt. Was stellt man sich darunter vor ???? Was ich mir vorstellte war auch nicht genau das, was mich dann dort erwartete. Nichts mit, zurückgebliebenen Armen etwas neues Zeigen und Europäische Technik und Möglichkeiten näher bringen!!! Sondern leuten welche eigentlich schon zufrieden sind, in ihren Mitteln jedoch sehr eingeschränkt, aufzeigen können wie man seinen Lebensstandard und seine Gesundheit mit sehr einfachen Mitteln etwas verbessern kann. Denn wieso sollte man auch ungkücklich sein, wenn man garn nichts anderes kennt und es doch schon immer so gewesen ist??!! Ja es war eine manchmal eine sehr spezielle Situation, die für uns Europäer nicht immer einfach zu verstehen ist, da uns halt doch einfach die Grundwerte des Lebens mit unserem Luxusstandard etwas abhanden gekommen sind.....! Ich bin jedoch sehr dankbar das ich diese auch wieder etwas mitbekommen habe, und versuche diese so lang als möglich in unserem Altag zu bewahren. Ich kann mir daher auch sehr gut vorstellen, dass ich nach meinem Studium auch wieder in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sein werde. Denn diese Art zu arbeiten ist zwar teils sehr hart und schwierig, gibt einem jedoch andererseits, falls auch nur ein Projekt ein Erfolg ist, eine riesige innere Genugtuung an welche kein anderer Erfolg rankommt!!!
Wichtig war für mich auch, das man ein Umfeld hat indem man sich von Anfang an Wohl fühlt, da es schon schwierig genug ist mit all den neuen Eindrücken umzugehen.
So ist auch die Zusammenarbeit mit dein dort lebenden Arbeitern anders als bei uns. Ich wurde wirklich sehr schnell integriert, und im Gegensatzt zu hier halfen einem die Arbeitskollegen auch in den Privaten Problemen, und zwar ohne mehrmalige " bitti bätti " es war einfach eine Selbstverständlichkeit das man sich hilft. Mit meinem Betreuer Luciano hatte ich sowieso keine schweierigkeiten, da er eine sehr aufgeschlossene Persönlichkeit ist... halt en rechtige Tessiner :). Und so fühlte ich mich gleich wie zuhause.
Was natürlich ein kleiner Stolperstein war war die Sprache... Ohne Spanisch bist du wirlich verloren in Peru.... aber dank meines Sprachkurses konnte ich auch dies meistern. Erschwerend war Teils auch halt unsere andere Weltanschauung.... so habe anfänglich gewisse Sachen einfach nicht begreifen können, weil diese für mich kein Problem darstellten. Darum immer offen sein für alles!!!!! Was mir wiederum geholfen hat schnell einen Anschluss an die Arbeit zu finden waren meine technischen Vorkenntnisse von der Mechanik... da dort wirklich viiiiiieeeelllle Probleme mit Mechanik zu tun haben! Und so kommt man auch schneller mal ins Gespräch um etwas.
Interessant war auch, das Kulturelle Herkunft für eine Kommunikation nur dann zum Hindernis wurde wenn jeder nur von seinen Kulturtypischen höheren Merkmalen die Kommunikation zu füren versuchte. Wenn jedoch beide auf den Basis von Grundlagen diskutierten fand eine gute Kommunikation statt. Welche dann auch automatisch eine hörere Ebene erreichte. Man durfte einfach nicht direkt " obe Istiige wölle" .....
Ja also für den moment ist dies auch schon wieder alles, ich werde jedoch sicher in der nächsten Zeit wieder einen Blog schreiben, wenn ich alle meine Eindrücke etwas besser verarbeitet habe, und zudem etwas mehr zur ruh gekommen bin und auch mehr Zeit habe. Also alles liebi ond bes bald weder euche Helmut...
Sonntag, 14. November 2010
Sonntag, 10. Oktober 2010
Die Wahlen und kurzer Abschied...
Hallo zusammen wieder mal... sorry das ich schon lange nichts mehr geschrieben habe, aber in der letzten Zeit war ich doch recht beschäftigt und in Orten ohne Internet. Also vorab mal die Wahlen hier verlaufen doch reglich anders als in Europa!!! Und zwar viel anders!! ;) So erzähl ich euch nun nur ein paar kurze Episoden.
Bis zum Wahltag haben die verschiedenen Parteien nochmals richtig gasgegeben, mit Festen Parolen Geschenken umzüegen und und und.... Zum Schluss waren es Zwei Favoriten, ein Kandidat welcher leider kaum besser Spanisch spricht als ich und welcher einer Partei angehört, welche von vielen Campesinos( Baurern ) untersützt wird. Der Nachteil daran ist, das sich die Landbevölkerung sehr einfach beeinflussen lässt, und auch nicht über eine sehr gute Bildung verfügung. So ist es für sie schwierig abzuschätzen ob ein Kanditat das richtige macht oder nicht. Dieser Kandidat ist leider einer welcher in wirklich nicht über die Fähigkeiten verfügt die nächsten 4 Jahre diese riesen Summe von mehreren 100 Milionen Soles verwalten könnte. Zudem wird diesem Kandidat auch nachgesagt, dass er von der Minengesellschaft gekauft ist. Was für die Mienengesellschaft danach natürlich sehr einfach ist um sich die nächsten vier Jahre durchzuschlagen.
Der andere Kandidat ist einer einer neuen Bewegung, welche für mehr Demokratie und und Rechte für das Volk kämpft ( Tierra y Libertat ). Er war schon einmal Alcalde ( Bürgermeister ) und hat sich mehr oder weniger gut durchgeschlagen. Er verfügt aber sicherlich über das nötige Wissen und die nötigen Fachkräfte um die nächsten vier Jahre gut zu gestalten, und die nötigen Änderungen für bessere Grundversorgung vorzunehmen. Klar wird durch diesen Alcalde auch die Minerie ein bischen mehr in die Tasche greifen müssen, was jedoch der Minerie sicher nicht sehr weh tut;);)
Also so ist zwischen diesen beiden Kandidaten etwa Gleichstand was die "Schätzungen" anbelangen.
Am Wahltag musste nun jeder Bürger und jede Bürgerin in den Wahllokalen, welche sehr streng vom Militär bewacht wurden, wählen gehen und bekamen einen Violeten Finger zur Kennzeichnung. Wenn sie dies nicht taten zahlten sie eine Busse von ca.30 CHF, was hier sehr viel Geld ist. So fanden im ganzen Land nun Wahlen statt, und diese etwa um die gleiche Zeit sehr merkwürdig war jedoch das in Vororten von Espinar genau um diese Zeit der Auszählung der Stimmen komischerweise der Strom ausfiel,););) zufall häää. Und auch in Espinar war ab der Zeit in der die Auszählungen waren Stromausfall, und dies bis in den morgen hinein. Da der Kandidat der Tierra y Libertad dies voraussah, sagte er all seinen Arbeitern sie sollen Kerzen und Lampen in die Wahllokale mitnehmen, was dann auch sehr hilfreich war. So war also eine riesen Chaos und es verschwanden Wahlkisten und es wurde wahrscheinlich ziemlich manipuliert. All dies wurde dem Kandidaten der Gegenpartei zugesagt, welcher wahrscheinlich von der Minerie bezahlt wurde. Und mit Geld lässt sich hier auch der Strom abschalten!!! Und vorallem wenn die Relaisstation im Mineriegelände liegt :):):) ... interessant......jaja
So waren am Folgetag mehr oder weniger alle Gewinner der Wahlen bekannt, ausser in Espinar, wo die Leute fast das Gebäude der Wahlgesellschaft einrannten. Da dies der Wahlgesellschaft dann wahrscheinlich zu heiss wurde schickte sie die nicht ganz korrekten Wahlkartuschen nach Lima an die Stabsstelle zur durchsicht. Sehr einfach wenn man sich die Finger nicht schmutzig machen will :):) JAJA das liebe Peru... also haben wir bis anhin immernoch kein Alcalde!!! Da der Abstand der beiden Kandidaten nicht sehr gross ist. Die Stadtbevölkerung jedoch hat schon den Kandidaten der T y L Partei als neuen Alcalde gefeiert. Und ich denke falls das nicht so eintreffen wird, wird in Espinar wieder gestreikt und demonstriert jedoch einiges heftiger als vorher.....:(
Ich musste leider in der Zwischenzeit abreisen, da meine Zeit in Espinar zu Ende ging und ich jetzt wieder in Arequipa bin. Der Abschied fiel mir leider überhaupt nicht einfach, da mir die Kollegen in Espinar inzwischen sehr nahe standen und ich auch mitten im Projekt drin steckte. So war ich auch voll in die Familie von meinem Ingenieur Luciano intgriert und seine drei Töchterchen sind mir richtig ans Herz gewachsen. Seufz... ;( So machte ich es kurz und schmerzlos da dies für mich einfacher war, sonst wäre ich wahrscheinlich in tränen ausgebrochen ....;) Jaja jeder Abschied ist schwer.... leider ist dies noch nicht der letzte, da mir der Abschied von meiner Familie hier in Arequipa noch bevor steht. Und hier werde ich den Abschied nicht so schnell machen können, was mich jetzt schon etwas belastet....
Ich bin aber sehr sehr zuversichtlich, dass ich schnellstmögich wieder in dieses spezielle, jedoch wunderschöne Land zurückkeheren werde indem ich sehr viele neue Freundschaften geschlossen habe. Bis dahin habe ich schon fast all mein Hab und Gut an meine Freunde verschenkt, da diese es besser gebrauchen können als ich, und ich sowieso Platz brauche für meine Souvenirs....;););)
Also ich wünsche euch eine schöne Zeit und bis zum nächsten Post euer Helmut.
PS: Habe noch neue Fotos von unserer letzten Arbeit und von meinen Amigos aufgeschaltet, sowie die Videos von einer normalen Behausung der Campesinos und einer Hauptstrasse... super coole Strasse..... ;) Also schaut mal rein....
Bis zum Wahltag haben die verschiedenen Parteien nochmals richtig gasgegeben, mit Festen Parolen Geschenken umzüegen und und und.... Zum Schluss waren es Zwei Favoriten, ein Kandidat welcher leider kaum besser Spanisch spricht als ich und welcher einer Partei angehört, welche von vielen Campesinos( Baurern ) untersützt wird. Der Nachteil daran ist, das sich die Landbevölkerung sehr einfach beeinflussen lässt, und auch nicht über eine sehr gute Bildung verfügung. So ist es für sie schwierig abzuschätzen ob ein Kanditat das richtige macht oder nicht. Dieser Kandidat ist leider einer welcher in wirklich nicht über die Fähigkeiten verfügt die nächsten 4 Jahre diese riesen Summe von mehreren 100 Milionen Soles verwalten könnte. Zudem wird diesem Kandidat auch nachgesagt, dass er von der Minengesellschaft gekauft ist. Was für die Mienengesellschaft danach natürlich sehr einfach ist um sich die nächsten vier Jahre durchzuschlagen.
Der andere Kandidat ist einer einer neuen Bewegung, welche für mehr Demokratie und und Rechte für das Volk kämpft ( Tierra y Libertat ). Er war schon einmal Alcalde ( Bürgermeister ) und hat sich mehr oder weniger gut durchgeschlagen. Er verfügt aber sicherlich über das nötige Wissen und die nötigen Fachkräfte um die nächsten vier Jahre gut zu gestalten, und die nötigen Änderungen für bessere Grundversorgung vorzunehmen. Klar wird durch diesen Alcalde auch die Minerie ein bischen mehr in die Tasche greifen müssen, was jedoch der Minerie sicher nicht sehr weh tut;);)
Also so ist zwischen diesen beiden Kandidaten etwa Gleichstand was die "Schätzungen" anbelangen.
Am Wahltag musste nun jeder Bürger und jede Bürgerin in den Wahllokalen, welche sehr streng vom Militär bewacht wurden, wählen gehen und bekamen einen Violeten Finger zur Kennzeichnung. Wenn sie dies nicht taten zahlten sie eine Busse von ca.30 CHF, was hier sehr viel Geld ist. So fanden im ganzen Land nun Wahlen statt, und diese etwa um die gleiche Zeit sehr merkwürdig war jedoch das in Vororten von Espinar genau um diese Zeit der Auszählung der Stimmen komischerweise der Strom ausfiel,););) zufall häää. Und auch in Espinar war ab der Zeit in der die Auszählungen waren Stromausfall, und dies bis in den morgen hinein. Da der Kandidat der Tierra y Libertad dies voraussah, sagte er all seinen Arbeitern sie sollen Kerzen und Lampen in die Wahllokale mitnehmen, was dann auch sehr hilfreich war. So war also eine riesen Chaos und es verschwanden Wahlkisten und es wurde wahrscheinlich ziemlich manipuliert. All dies wurde dem Kandidaten der Gegenpartei zugesagt, welcher wahrscheinlich von der Minerie bezahlt wurde. Und mit Geld lässt sich hier auch der Strom abschalten!!! Und vorallem wenn die Relaisstation im Mineriegelände liegt :):):) ... interessant......jaja
So waren am Folgetag mehr oder weniger alle Gewinner der Wahlen bekannt, ausser in Espinar, wo die Leute fast das Gebäude der Wahlgesellschaft einrannten. Da dies der Wahlgesellschaft dann wahrscheinlich zu heiss wurde schickte sie die nicht ganz korrekten Wahlkartuschen nach Lima an die Stabsstelle zur durchsicht. Sehr einfach wenn man sich die Finger nicht schmutzig machen will :):) JAJA das liebe Peru... also haben wir bis anhin immernoch kein Alcalde!!! Da der Abstand der beiden Kandidaten nicht sehr gross ist. Die Stadtbevölkerung jedoch hat schon den Kandidaten der T y L Partei als neuen Alcalde gefeiert. Und ich denke falls das nicht so eintreffen wird, wird in Espinar wieder gestreikt und demonstriert jedoch einiges heftiger als vorher.....:(
Ich musste leider in der Zwischenzeit abreisen, da meine Zeit in Espinar zu Ende ging und ich jetzt wieder in Arequipa bin. Der Abschied fiel mir leider überhaupt nicht einfach, da mir die Kollegen in Espinar inzwischen sehr nahe standen und ich auch mitten im Projekt drin steckte. So war ich auch voll in die Familie von meinem Ingenieur Luciano intgriert und seine drei Töchterchen sind mir richtig ans Herz gewachsen. Seufz... ;( So machte ich es kurz und schmerzlos da dies für mich einfacher war, sonst wäre ich wahrscheinlich in tränen ausgebrochen ....;) Jaja jeder Abschied ist schwer.... leider ist dies noch nicht der letzte, da mir der Abschied von meiner Familie hier in Arequipa noch bevor steht. Und hier werde ich den Abschied nicht so schnell machen können, was mich jetzt schon etwas belastet....
Ich bin aber sehr sehr zuversichtlich, dass ich schnellstmögich wieder in dieses spezielle, jedoch wunderschöne Land zurückkeheren werde indem ich sehr viele neue Freundschaften geschlossen habe. Bis dahin habe ich schon fast all mein Hab und Gut an meine Freunde verschenkt, da diese es besser gebrauchen können als ich, und ich sowieso Platz brauche für meine Souvenirs....;););)
Also ich wünsche euch eine schöne Zeit und bis zum nächsten Post euer Helmut.
PS: Habe noch neue Fotos von unserer letzten Arbeit und von meinen Amigos aufgeschaltet, sowie die Videos von einer normalen Behausung der Campesinos und einer Hauptstrasse... super coole Strasse..... ;) Also schaut mal rein....
Mittwoch, 29. September 2010
Bevohrstehende Wahlen lockern auf.....
Hallo zusammen.... habe mir jetzt nach all den Verschiedenen Erlebnissen wieder mal die Zeit genommen um euch etwas davon mitzuteilen. Also nachdem ich euch das letzte mal geschrieben habe ist wieder ne Menge passiert. Die Streiks haben sich danach auf die umliegenden Gebiete ausgeweitet, weil sich die Streikenden dadurch mehr Erfolg erhofften. So haben sie die Strassenblockaden auf die Hauptverbindung zwischen Cusco und Arequipa erweitert. Da das Polizeiaufgebot jedoch immer wie groesser wurde wurde auch dieses Unterfangen immer schwieriger. In dieser Zeit jedoch war es hier in Espinar wieder etwas ruhiger, und man konnte sich auch wieder in der Nacht mehr oder weniger unbeschwert bewegen.
Durch den mehr oder weniger starken Druck der Potestierenden, hat sich danach die Regierung in Lima entschieden einen Vertreter zu schicken, welcher die Vorderungen der Streikenden anhoeren soll. Dieser kam dann auch und hatte jedoch nicht die gleichen Vorstellungen wie die Streikende Bevoelkerung. So brach der Regierungsvertreter die Anhoerung kurzerhand ab, und reiste unter starkem Polizei und Militaerschutz wieder ab. Zurzeit haben die Streikenden den Streik, sowie die Blockaden bis nach den Regierungswahlen ( 03.Okt.) beigelegt. So ist es momentan richtig schoen, und fast wie vorher. Super ist auch das die Laeden und der Markt wieder normal offen haben, und man wieder alles einkaufen kann. Auch die Bevoelkerung ist sichtlich erleichtert, so dass einem auf der Strasse fast jeder gruesst und die Leute bedeutend freundlicher sind als sonst....;);)
So sind wir momentan gespannt die Wahlen am abwarten, und hoffen das nicht ein Kandidat gewinnt, bei welchem man wahrscheinlich wiederum 4 Jahre verschwenden wuerde ohne das sich an der jetzigen Situation etwas aendern wuerde...:(jaja seufz...
Also ich werde euch dann nach den Wahlen wieder neuere Infos geben......
Bis bald euer Helmut
Durch den mehr oder weniger starken Druck der Potestierenden, hat sich danach die Regierung in Lima entschieden einen Vertreter zu schicken, welcher die Vorderungen der Streikenden anhoeren soll. Dieser kam dann auch und hatte jedoch nicht die gleichen Vorstellungen wie die Streikende Bevoelkerung. So brach der Regierungsvertreter die Anhoerung kurzerhand ab, und reiste unter starkem Polizei und Militaerschutz wieder ab. Zurzeit haben die Streikenden den Streik, sowie die Blockaden bis nach den Regierungswahlen ( 03.Okt.) beigelegt. So ist es momentan richtig schoen, und fast wie vorher. Super ist auch das die Laeden und der Markt wieder normal offen haben, und man wieder alles einkaufen kann. Auch die Bevoelkerung ist sichtlich erleichtert, so dass einem auf der Strasse fast jeder gruesst und die Leute bedeutend freundlicher sind als sonst....;);)
So sind wir momentan gespannt die Wahlen am abwarten, und hoffen das nicht ein Kandidat gewinnt, bei welchem man wahrscheinlich wiederum 4 Jahre verschwenden wuerde ohne das sich an der jetzigen Situation etwas aendern wuerde...:(jaja seufz...
Also ich werde euch dann nach den Wahlen wieder neuere Infos geben......
Bis bald euer Helmut
Mittwoch, 15. September 2010
Huelgas in Espinar .... Streiks und Ausnahmezustand
Hallo zusammen..... Dies ist ein etwas aussergewoehnlicher Post den ich euch hier nun schreibe.... Und zwar hatte ich garnicht vor euch einen Post jetzt schon zu schreiben, da ich aber im Internetroom festsitzte, weil sie die Tueren verrammelt haben, und zwar wirklich verrammelt ( mit Holzbalken und Eisenstangen ). Und draussen die sich in der ganzen Stadt eine wilde Meute von Jugendlichen, Erwachsenen mit der Polizei und dem Militaer groebere Strassenschlachten liefern. Ich wuerde zwar jetzt lieber draussen sein und auch etwas von der Sache mitbekommen, aber die lassen mich hier nicht raus, und so sitze ich hier und habe nun etwas Zeit um euch die Sache zu erklaeren....
Also.... seit dem 13. September wird hier in Espinar gestreikt. Der Grund dafuer ist das, wie ich ja schon mal geschrieben habe, in Espìnar immer wieder Wasserknappheit herrscht. Da nun auchnoch einer der groessten Fluesse der Region durch ein neues Abkommen mit einem Unternehmen abgezweigt werden sollte und nach Arequipa umgeleitet werden sollte sind die Leute in den Streik getretten. So gibt es wie bei jedem Streik solche die eher friedlich Streiken mit Protesten und Parolen und es gibt jene, die eher etwas radikal vorgehen. Hier in Espinar ist der Anteil der Radikalen eher etwas groesser als bei uns..... so etwa 80% ;););)
Die ersten paar Tage dieses Streiks sind ehre etwas ruhiger verlaufen, mit Strassensperren und Umzuegen durch die Stadt. Die Polizei war zu dieser Zeit immer in kleineren vollbeffneten Gruppen present( Bewaffnung ist eine Mischung aus "Kalaschnikov", Revolver, Pumpgun und Traenengasgewehr) welche jedoch zu den "Gringos", also zu mir und Luciano, immer sehr freundlich sind und uns immer gruessen. Zudem haben fast alle Laeden geschlossen und man kommt weder in die Stadt noch aus der Stadt, da die Leute bei jeder Strasse eine Strassensperre errichtet haben.
Nun ist das ganze auf heute Abend jedoch eskaliert, da das naheliegende Minenunternehmen Xtrata, zum Schutz des Minenareals das Militaer aufgeboten hat. Und da dieses Unternehmen ziemlich Geld hat und auch Beziehungen ist das Militaer natruerlich promt und schnell zur Stelle gewesen. Dies hat dem Volk jedoch nicht so gefallen, da es doch schon seit laengerem auf die Absprache mit Regierungsleuten warten und nie etwas passiert ist, geschweige denn ein Regierungsvertreter gekommen ist. Wenn aber die Mine ruft ist gleich alles zur Stelle.;(;(;(;( versteh ich irgendwie auch..... tja Geld regiert die Welt.... Auf jedenfall hat die Regierung nun ueber die Region Espinar den Ausnahmezustand verhaengt.
Nun sitze ich hier, nur gerade zwei Strassen von zu Hause weg, und kann weder mitmischen noch nach Hause gehen ....misst ;) Vorhin hat mir gerade noch mein Chef Luciano per telefon mitgeteilt, das es draussen ziemlich zur Sache geht. Er sitzt gerade auf dem Dach und hat mir beschrieben, wie die Polizei mit Traenengas und Gummischrot gegen die Demonstranten versucht vorzugehen. Versucht aus dem Grunde, da die Polizei vollkommen in der Unterzahl ist und auch nicht in der ganzen Stadt praesent sein kann. Die Demonstranten hingegen, in enormer Ueberzahl, bewaffnet mit Steinen und Flaschen, draengen die Polizisten immer wieder zurueck. Er teilte mir auch mit, dass es vieleicht nur eine Frage der Zeit sei bis die Polizei mit scharfer Munition schiesst, wenn sie sich zu fest zurueckgedraengt fuehlt. Nur zum sage, dies ist hier in Peru keine Seltenheit das es bei Streiks Tote gibt, da die Polizei meistens mit der Situation ueberfordert ist.
Das Militaer ist momentan anscheinend mit den Gruppen des Stadtrands und des Minenareals beschaeftigt. Ich kann mich momentan nicht so richtig auf das Schreiben konzentrieren, da immer wieder Steine oder Flaschen gegen die Tueren- und Fensterlaeden schlagen.
Leider kann ich euch jetzt verstaendlicherweise keine Fotos oder Videos geben, werde dass jedoch noch nachholen, da Luciano vom Dach Fotos und Videos gemacht hat.
Aber so wie er es mir beschrieben hat ist das Ganze ziemlich Tumultartig und und von seiten der Polizei recht unorganiesiert... Fehlen eindeutig ein paar Securitas .... ( Bruedi das waer en Fall fuer dech ;););) )
Das einzig positive an der Sache ist, das der Internetschuppen etwas laenger auf hat und ich so endlich all meine Updates, auf welche mein Laptop schon sehnlichst warten runterladen kann ;);)
Also halte euch den weder aufem laufende was de Usgang vo dem ganze abelangt....
liebi Gruess usem Usnahmezuestand euche Helmut
Nachtrag einen Tag spaeter....
Also sitze schon wieder im einem Internetroom, jedoch in einem anderem, da der gestrige heute aus Sicherheitsgruenden zu hat. So nun habe ich auch noch ein paar Videos und Fotos.... bin gestern noch mehr oder weniger heil nach Hause gekommen.... dass heisst, ich wurde als Gringo bei jedem Polizeiposten kontrolliert und mehrmals befragt, und das obwohl mein Zuhause nur gerade ca. 50m vom Internetroom entfernt ist. Nachdem ich danach zu Hause angekommen war ging ich mit meiner Kamera aufs Dach und habe das Geschehen noch etwa zwei Stunden weiter verfolgt. Die schlechte Nachricht ist, dass sich die Lage leider nicht verbessert hat, und es gestern sogar einen Toten gab, welcher mit einer Pumpgun der Polizei in den Ruecken getroffen wurde. (Ich war zu diesem Zeitpunkt gerade auf dem Dach, und habe noch einen Teil dieses Ungluecks mit meiner Kamera festhalten koennen.) Zudem mehrere Verletzte und Schwerverletzte. Dies bedeutet nun das die Lage weiter angespannt ist, und heute von Lima mehrere Spezialeinheiten angereisst sind und sich auch die Militaertruppen aufgestockt haben. Im Gegenzug dazu haben sich auch noch mehr Demonstranten mobilisiert. Nun bin ich wieder am schreiben und hoere leider schon wieder Schuesse von Traenengaspetarden.... Tja jedoch bedeutend weniger als gestern.;);) Jipiiii
Also ich gehe jetzt wieder nach Hause, da ich sonst spaeter hier wieder festsitzte und ausharren muesste. Bis bald weder euche Helmut em Kriiisegebiet
Also.... seit dem 13. September wird hier in Espinar gestreikt. Der Grund dafuer ist das, wie ich ja schon mal geschrieben habe, in Espìnar immer wieder Wasserknappheit herrscht. Da nun auchnoch einer der groessten Fluesse der Region durch ein neues Abkommen mit einem Unternehmen abgezweigt werden sollte und nach Arequipa umgeleitet werden sollte sind die Leute in den Streik getretten. So gibt es wie bei jedem Streik solche die eher friedlich Streiken mit Protesten und Parolen und es gibt jene, die eher etwas radikal vorgehen. Hier in Espinar ist der Anteil der Radikalen eher etwas groesser als bei uns..... so etwa 80% ;););)
Die ersten paar Tage dieses Streiks sind ehre etwas ruhiger verlaufen, mit Strassensperren und Umzuegen durch die Stadt. Die Polizei war zu dieser Zeit immer in kleineren vollbeffneten Gruppen present( Bewaffnung ist eine Mischung aus "Kalaschnikov", Revolver, Pumpgun und Traenengasgewehr) welche jedoch zu den "Gringos", also zu mir und Luciano, immer sehr freundlich sind und uns immer gruessen. Zudem haben fast alle Laeden geschlossen und man kommt weder in die Stadt noch aus der Stadt, da die Leute bei jeder Strasse eine Strassensperre errichtet haben.
Nun ist das ganze auf heute Abend jedoch eskaliert, da das naheliegende Minenunternehmen Xtrata, zum Schutz des Minenareals das Militaer aufgeboten hat. Und da dieses Unternehmen ziemlich Geld hat und auch Beziehungen ist das Militaer natruerlich promt und schnell zur Stelle gewesen. Dies hat dem Volk jedoch nicht so gefallen, da es doch schon seit laengerem auf die Absprache mit Regierungsleuten warten und nie etwas passiert ist, geschweige denn ein Regierungsvertreter gekommen ist. Wenn aber die Mine ruft ist gleich alles zur Stelle.;(;(;(;( versteh ich irgendwie auch..... tja Geld regiert die Welt.... Auf jedenfall hat die Regierung nun ueber die Region Espinar den Ausnahmezustand verhaengt.
Nun sitze ich hier, nur gerade zwei Strassen von zu Hause weg, und kann weder mitmischen noch nach Hause gehen ....misst ;) Vorhin hat mir gerade noch mein Chef Luciano per telefon mitgeteilt, das es draussen ziemlich zur Sache geht. Er sitzt gerade auf dem Dach und hat mir beschrieben, wie die Polizei mit Traenengas und Gummischrot gegen die Demonstranten versucht vorzugehen. Versucht aus dem Grunde, da die Polizei vollkommen in der Unterzahl ist und auch nicht in der ganzen Stadt praesent sein kann. Die Demonstranten hingegen, in enormer Ueberzahl, bewaffnet mit Steinen und Flaschen, draengen die Polizisten immer wieder zurueck. Er teilte mir auch mit, dass es vieleicht nur eine Frage der Zeit sei bis die Polizei mit scharfer Munition schiesst, wenn sie sich zu fest zurueckgedraengt fuehlt. Nur zum sage, dies ist hier in Peru keine Seltenheit das es bei Streiks Tote gibt, da die Polizei meistens mit der Situation ueberfordert ist.
Das Militaer ist momentan anscheinend mit den Gruppen des Stadtrands und des Minenareals beschaeftigt. Ich kann mich momentan nicht so richtig auf das Schreiben konzentrieren, da immer wieder Steine oder Flaschen gegen die Tueren- und Fensterlaeden schlagen.
Leider kann ich euch jetzt verstaendlicherweise keine Fotos oder Videos geben, werde dass jedoch noch nachholen, da Luciano vom Dach Fotos und Videos gemacht hat.
Aber so wie er es mir beschrieben hat ist das Ganze ziemlich Tumultartig und und von seiten der Polizei recht unorganiesiert... Fehlen eindeutig ein paar Securitas .... ( Bruedi das waer en Fall fuer dech ;););) )
Das einzig positive an der Sache ist, das der Internetschuppen etwas laenger auf hat und ich so endlich all meine Updates, auf welche mein Laptop schon sehnlichst warten runterladen kann ;);)
Also halte euch den weder aufem laufende was de Usgang vo dem ganze abelangt....
liebi Gruess usem Usnahmezuestand euche Helmut
Nachtrag einen Tag spaeter....
Also sitze schon wieder im einem Internetroom, jedoch in einem anderem, da der gestrige heute aus Sicherheitsgruenden zu hat. So nun habe ich auch noch ein paar Videos und Fotos.... bin gestern noch mehr oder weniger heil nach Hause gekommen.... dass heisst, ich wurde als Gringo bei jedem Polizeiposten kontrolliert und mehrmals befragt, und das obwohl mein Zuhause nur gerade ca. 50m vom Internetroom entfernt ist. Nachdem ich danach zu Hause angekommen war ging ich mit meiner Kamera aufs Dach und habe das Geschehen noch etwa zwei Stunden weiter verfolgt. Die schlechte Nachricht ist, dass sich die Lage leider nicht verbessert hat, und es gestern sogar einen Toten gab, welcher mit einer Pumpgun der Polizei in den Ruecken getroffen wurde. (Ich war zu diesem Zeitpunkt gerade auf dem Dach, und habe noch einen Teil dieses Ungluecks mit meiner Kamera festhalten koennen.) Zudem mehrere Verletzte und Schwerverletzte. Dies bedeutet nun das die Lage weiter angespannt ist, und heute von Lima mehrere Spezialeinheiten angereisst sind und sich auch die Militaertruppen aufgestockt haben. Im Gegenzug dazu haben sich auch noch mehr Demonstranten mobilisiert. Nun bin ich wieder am schreiben und hoere leider schon wieder Schuesse von Traenengaspetarden.... Tja jedoch bedeutend weniger als gestern.;);) Jipiiii
Also ich gehe jetzt wieder nach Hause, da ich sonst spaeter hier wieder festsitzte und ausharren muesste. Bis bald weder euche Helmut em Kriiisegebiet
Dienstag, 7. September 2010
Bolivien vs.Peru
Hallo miteinander da ist er wieder…. der Helmut aus Peru. Dieser Post hier wird wieder etwas speziell und laaang, da ich wieder Fragen von meiner Hochschule beantworten werde. Ich habe ihn deshalb etwas gegliedert:) Zuerst aber wieder einige News von hier. Ich komme in meinem Projekt ziemlich gut voran, mein Prototyp des grossen Windrades ist beinahe Startklar und so schätze ich werden wir ihn nächste Woche testen können. Ebenso haben die Mitarbeiter und ich immer ziemlich ein „Gaudi“ wenn wir am Arbeiten sind. Das einzige was wir uns manchmal „zanggen“ ist die Musik die in der Werkstatt gehört werden soll, schweizer oder peruanische…..ebenso habe ich hier nun endlich die „Znünipause“ und das „Fürobebier“ am Fritig durchsetzten könne… eigentlich war es kein Durchsetzen sondern eher ein sofortiges Adaptieren, als sie hörten das es sowas gibt :):) es gibt auch immer wieder etwas Abwechslung zwischendurch. So haben wir vor zwei Wochen in einem etwa 2.5 Std. entfernten Dörfchen mit ca. 200 Einwohner dank einem grosszügigen Spenderprojekt aus Deutschland in einer Schule ein Solarpanel installiert und so das erste Mal Strom in dieses Dorf gebracht. Zudem wurden in allen Schulzimmern und im Rektorzimmer Lampen installiert, so dass sie jetzt am Abend Licht haben. Auch wurde dem Rektor für seine Arbeit und für den Unterricht ein Laptop geschenkt. Schön zu sehen war wirklich wie sich nicht nur die Kinder riesig gefreut haben und zum ersten Mal einen Laptop sahen(haben noch einen Video auf dem Laptopgezeigt) sondern sogar die etwas gestandeneren Männer sehr dankbar, und den Tränen nahe waren. Wirklich eine schöne Sache. Der einzige „Haggen“ an diesem Tag war wiedermal das einheimische Essen für meinen Magen;):):). Letzte Woche hatte ich dann die Wahl, da mein Imigrationsvisum abgelaufen war, zwischen einer Ausfahrt nach Cusco um für meine Visumsverlängerung ca.60Dollar zu zahlen, oder einer Reise in das benachbarte Bolivien……hhhhhmmmmm na klar Bolivien ;) Also habe ich einen Wochenendausflug nach Copacabana gemacht. Und ich sage euch ich habs genossen… den die Hotels sind relativ günstig und das Essen ist einfach Spitze !!! „Filet Mignion“ mit allem drum und dran und einer Flasche Wein für sage und schreibe ca.10CHF ….:):):). Was an diesem Ausflug auch sehr interessant war sind die Unterschiede der beiden Länder. Obwohl Copacabana nur gerade ca. 15 von der Grenze liegt ist die Bevölkerung doch sehr andersch. So waren z.b. die peruanischen Polizisten und Grenzwärter sehr streng und strikt in der Ausführung ihrer Arbeit, und auch eindrucksvoll mit ihren Maschinenpistolen. Während das erste was ich auf bolivianischer Seite sah ein etwas übergewichtiger Polizist der sehr gelangweilt in seinem Stuhl sass die Mütze runtergezogen hatte und seine Pumpgun etwa 2 Meter von ihm entfernt lag ;);) jaja und das erste was der Grenzwärter im bolivianischen Migrationsbüro sagte als er sah das ich Schweizer war, war „ Ahh Schweizer….. das macht in dem Fall 200 Bolivianos!“…. Wie bitte ??? sagte ich. Und er begann zu lachen und sagte es sei nur ein Scherz, und machte mir meinen Stempel in den Pass und wünschte mir einen schönen Aufenthalt. Jaja Kulturen….. Ich habe so einen meiner Mitarbeiter, den ich inzwischen ziemlich gut kenne gefragt, wie sich sein Leben in den letzten zehn Jahren verändert hat. Und in wie fern sich die Entwicklung der Region auf ihn auswirkte. Er antwortete, dass im generellen das kaufen von Gütern in dieser Region einfacher wurde, im Markt wie auch in der Region, weil die Mineria hier in die Region einen höheren Standard gebracht hat. So hat ein allgemeiner Entwicklungsschub stattgefunden. Eine Sache die sich verschlechtert hat ist die Korruption, welche auch durch das grössere Vorhandensein von Geld auch vermehrt auftritt. Ebenso ist durch die Mineria auch die Bevölkerung gewachsen und es herrscht teils Wasserknappheit, sowie die Qualität des Wassers ist nicht mehr so gut wie früher, verursacht teils durch die Mineria, teils durch die Bevölkerung und deren neue Industrie. Die Entwicklung in der Region hat das Leben meines Kollegen insofern verändert, dass durch die vergrösserte Wirtschaft und Industrie er zu einer Arbeit und eines eigenen Geschäftes gekommen ist, was sonst nicht möglich gewesen wäre, da es keine Nachfrage für solche Produkte gegeben hätte. Ich finde seine Sicht für die vergangenen Jahre sehr interessant und teile einen grossen Teil seiner Sichtweise. Von meinem Standpunkt aus ist es schwierig eine Analyse für die folgenden Jahre für dieses Land zu machen. Es ist jedoch fast im ganzen Land die gleiche Situation, diejenigen Gebiete welche auf einer Hauptverkehrsachse liegen, mineralische Vorkommen haben welche genutzt werden oder touristisch attraktiv sind haben meisten auch gute finanzielle Mittel und die Bevölkerung hat einen höheren Standard. Diejenigen jedoch, welche im ländlichen Gebiet liegen haben meisten keine oder sehr beschränkte finanzielle Mittel und es ist für sie schwer Projekte umzuwandeln. So ist die Kluft zwischen arm und reich in diesem Land aussergewöhnlich gross, und die Armut der Bevölkerung wird somit auch nicht richtig wahr genommen, da die regierende Schicht nicht in armen Gebieten lebt. Ebenfalls ein sehr grosses Problem ist die sehr starke Korruption der Regionalregierungen und der fehlende Kontrolle und der fehlende Informationsfluss bis hin zu der Bevölkerung, sowie das der Bildungsstand der Landbevölkerung meist nicht über das Niveau verfügt um sich seiner Rechte bewusst zu sein. So ist für mich das schlechteste Szenario in den nächsten zehn Jahren, das die herrschenden Korruption noch stärker geworden ist und es dadurch für die Unterschicht der Bevölkerung noch schwieriger wird seine Situation zu ändern, ausser mit Streiks und Protesten gegen die Lokalregierung. So wird sich auch der Bildungsstand nicht gross ändern. Das beste Szenario wäre meiner Ansicht nach, wenn durch die jetzt anstehenden Neuwahlen eine Lokalregierung gewählt wird welche die jetzigen Umstände erkennt, und durch gute Planifikation der Amtsperiode und guten Informationsfluss bis hin zu der Landbevölkerung viele Projekte umsetzen kann. So auch die bessere Aufklärung der Landbevölkerung. So würde für die nächste Amtsperiode die Bevölkerung nicht jedem Kandidaten seine Versprechen glauben, sondern würde erkennen, welche Projekte der Kandidaten wirklich umsetzbar sind. So würde sich nach und nach dieser jetzt herrschende Kreislauf auflösen und so hätte auch die Korruption weniger Chancen. Ja so hani jetzt ziemli viil über die Lockale gegebeheite beschriebe…..Jo so gibt’s nur noch zu sagen, dass die Zeit wahnsinnig schnell vergeht und ich in meiner verbleibenden Zeit noch versuchen werde die Effizienzmessungen der Lehmöfen zu beenden und eine Variante des grösseren Windrades so zu vollenden und zu optimieren, dass sie funktioniert und in „Produktion“ gehen kann. Falls die Zeit mir dann noch gütig ist und ich etwas „spatzig ha“ werde ich noch versuchen einen Prototyp von einem von mir etwas abgeänderten Darrieus Windrad zu konstruieren von welchem ich glaube, dass er für diese Region hier auch sehr geeignet wäre. Ja ja …. Wie ihr seht steht immer viel an mit Höhen und Tiefen! Was jedoch sicher ist, ist das einem für solche Sachen immer zu wenig Zeit bleibt, weil man immer wieder etwas findet was man noch machen könnte. Hätte ich also noch etwa ein Jahr länger würde ich mit Bestimmtheit die vorhandenen Produkte noch weiterentwickeln und noch etwas adaptieren. Als auch hätte ich schon wieder neue Ideen für eine durch Dampf Strom erzeugende Parabolreflektorschüssel, oder eine einfache Art eines Biogasreaktors wie das Model von „Lohri Christian Riuji in Dar es Salaam, Tanzania“ welches sicher auch interessante Projekte wären. Was jedoch sicher auch notwendig wäre, wäre ein verstärktes Marketing in und um die Region Espinar, um deren Bekanntheit zu steigern. So jetzt dänki händer weder gnueg zum läse und diskotiere för die nöchschte 15 Kaffipause ;))) Bis bald weder euche Helmut in Peru
Freitag, 20. August 2010
Bad Day...
Hallo metenand….es esch doch au scho weder Ziit föer en neue Post…..Also nach dem ich die Ferien mit meinem Hermanito so ausgiebig genossen habe, bin ich wieder voll in den Altag der Taller Inti eingestiegen. Das heisst die Planung für die Anstehenden Effizienzmessungen angefangen und die Umkonstruktion des sich selbst regulierenden Windrades, die hatte es auch wirklich nötig. Denn nachdem wir es ausgiebig mit dem kleineren Alternator getestet haben, habe ich den grösseren ( den eines PW ) montiert. So sollte das Windrad nun nicht mehr nur 100Watt bringen, sondern bis zu 350Watt.Für diesen Zweck habe wir die Windfangfläche ( silbernes Metall ) der Flügen verlängert so dass eine grössere Fläche dem Wind ausgesetzt ist und mehr Kraft wirken kann. Fazit das Ding sollte einfach mehr Leistung bringen. Also ab zu unserem Versuchswindkanal alias Landepiste der Flugplatzes. Nach ersten Tests brachte das Ding etwas mehr Leistung…. Was jedoch nicht zufriedenstellend war. Luciano fand es zwar ganz ordentlich, aber ich mit meinem immer noch europäischem Denken fand dies nicht so.;);) Gut und recht… zurück in die Werkstatt und optimieren war die Devise! Nach weiteren Anpassungen am Windrad war einige Tage danach die zweite Versuchsrunde auf dem Flugplatz angesagt. Diesmal war es jedoch überhaupt nicht unser Tag….. vor Beginn der Testfahrt wollte ich die el. Steuerung des Alternators an die Batterie anschliessen und kam mit dem Strom der Batterie an einen Kontakt an den doch besser nicht hätte kommen sollen…… PUUUFFFFF hats gemacht und ein kleines Räuchlein zeigte an das dies der Steuerbox doch nicht so gefallen hatte. Also gings los einen neue Steuerbox besorgen. ;(((. Kurze Zeit später…… Neue Steuerbox montiert und einsatzfertig. Also nochmal ne Runde auf dem Flugplatz…..diesmal funktionierte zwar die Steuerbox, jedoch ist die montierte Windfangfläche dem kleinen Windrad nicht so gut bekommen, sodass sich nach und nach die Schweissnähte wie auch die neu angebrachten Flächen lösten und bei 100km/h wie kleine Geschosse über den Flugplatz fegten… Nächster Schritt…. Alles zusätzlich angebrachte Material ( aus Sicherheitsgründen ) entfernen !!!! Danach noch ne Runde jedoch mit dem fast herkömmlichen Model. Zu Schluss hatte sich auch noch meine 10A Sicherung meines Messgeräte verabschiedet, so dass wir den Test dann ganz abrechen mussten……FAZIT: Eine am Ende angekommenes Windrad ( Schrott) ein defektes Messgerät und keine Daten…..schöner Tag ;););)
Tja....Peru
Ein weiteres super Beispiel für Peru…..Als wir wiedermal am Abend Stromausfall hatten ( hier etwas regelmässiger als bei uns …und lääääännnnnger :)) machte uns das nicht allzu viel aus, da sofort alle Geschäfte auf Kerzenbetrieb umschalteten. Und da hier der Fortschritt auch noch keine el. Kassen gebracht hat, ist auch das Zahlen kein Problem…. Höchsten das Wechselgeld zählen, welches öfters in dieser Zeit „lustigerweise“ falsch zurückgegeben wird…. :) Ja egal…für die Frau von Luciano , welche hier ja ein eigenes AM Radio betreibt ist dies jedoch weniger lustig. So hatte sie sich beim Strombetreibe mit ach und krach informiert wie lange der Stromausfall etwa dauern könnte. Die teilten ihr mit das in der Stadt nach wenigen Stunden wieder Strom herrsche, und da es ja Abend war, stellte dies auch kein grösseres Problem dar. Was jedoch mehr problematischer war, war die Tatsache das die eigentliche Übermittlungsantenne ausserhalb der Stadt liegt, und dieser Teil voraussichtlich mehrere Tage ohne Storm sein würde :( Und da dummerweise am nächsten Tag um 8.30 Uhr Interviews mit den Kandidaten der bald stattfindenden Wahlen gehalten werden sollten musste eine Lösung her. Also per express konnten wir dann für den nächsten Tag einen grösseren Generator für die Sendestation auftreiben…… So fuhren Luciano und ich am nächsten Morgen um ca.5.30 Uhr mit dem Generator in die Sendestation um diesen Dort zu installieren. ( Tagsächlich war am Morgen der Strom der Stadt wieder da !) Nach beendeter Installation so ca. um 8.00Uhr liessen wir die Anlage mit dem angeschlossenen Generator wieder hochfahren. Soweit super alles funktionierte wie geplant. Danach funkten wir in die Radiostation um zu fragen ob jetzt alles wieder in Ordnung sei. Zu unseren riesen Überraschung teilte man uns dann mit das die Sendestation zwar i.o. sei, aber die Stadt schon wieder kein Strom mehr habe und so der die Radiostation auch nicht mehr funktioniere…………TJA PECH….oder …..Tja Peru..:) Also bis bald…euer Helmut
Mittwoch, 11. August 2010
Ferien mit Hermaniiiito ...
Da ben ech weder emal....So bin wieder in meinem vertrauten Espinar. Habe die letzten zwei wochen wieder mal so richtig viel erlebt, was auch sonst. Habe vo ca. zwei Wochen mit meinem gemieteten Motorrad eine mit einer taegigen Tour die Umgebung rund um Espinar erkundet, und bin zum Schluss gekommen das es eine riessige Einoede ist :)) Super Erkenntnis... Aber hat trotzdem einen riesen Spass gemacht mit der Maschine mal quer Feld ein so richtig die Sau rauszulassen.
Wenige Tage nach diesem Ereigniss ist auch schon meins liebes Bruederchens angereist um Meine Taetigke it hier unter die Lupe zu nehmen. So habe ich ihm fuer drei Tage die Umgebung und unsere Projekte gezeigt, ach ja das Probewindrad funktioniert so guet, das ich jetzt das ganze noch in groesserer Version plane. Nachdem wir dann alles etwas angeschaut haben und noch einige Sehenswuerdigkeiten rundherum besichtigt haben, uebernachteten wir probehalber in dem von Luciano selbst entwickelten Solarhaus. Und es ist wirklich erstaunlich, wie gut dieses Gebaeude funktioniert und wie warm es ist, bei einer Aussentemperatur von doch fast -20 Grad Celsius. Nach diesem Erlebnis reisten mein Bruder und ich dann nach Cusco in meine Ferien. Da genau an diesen Tag unser wunderschoener Nationalfeiertag war, und wir gehoert haben dass es in Cusco doch ein Restaurant gibt, welches Fondue und Roeschti anbietet, wollten wir natuerlich unbedingt dort unseren NF verbringen. Nach ca. 3 Stuendiger Suche mehrfachem Fragen und Internetsuche, sowie nach dem Anruf des schweizerischen Konsulates in Cusco welches dieses angelbliche schweizer Restaurant auch nicht kannte, kamen wir zum Schluss dass es doch kein Schweizer Restaurant in Cusco gebe. Per Zufall stiessen wir dann auf einen Typen der uns eigentlich in ein anderes Restaurant locken wollte, welchen wir dann noch als letzte Hoffnung fragten. Und siehe da, der wusste was von einen Restaurant welches Fondue anbot. Also nichts wie hin¡¡¡¡ Leider hatten wir uns aber zu frueh gefreut. Zwar existierte dieses Restaurant, dies hatte jedeoch leide am 1. August geschlossen ;((((( So feierten wir halt in einer Bar und celebrierten unseren 1. August am 2. August mit Fondue und Roeschti....... ;) Schoen ist es ja schon, aber im Vergleich mit Espinar ssssssaaauuuuuu teuer ¡¡¡¡¡¡ Kostet doch hier ein Mittagessen Rund 1.5 CHF im Vergleich zu Cusco ca. 15 CHF..... Aber ja man goent sich ja sonst nichts¡¡¡¡ Und ausserdem ist dies halt das Problem der Touristenorte. Wenn wir gleich bei teuer sind..... eigentlich wollten wir ja auf den Machupichu, aber eben..... das war uns dann doch zu teuer. Fast 120 CHF nur fuer die Zugsfahrt und dann nochmal etwa 60 CHF fuer den Eintritt..... das ist ja Wuuuuuuucher diese Ladrones (Diebe)... Zum Glueck haben wir in einem kleinen Kafe eine Fuehrerin kennengelernts, welche uns gesagt hat das es um Cusco noch viele Ruinen gebe, welche mindestens wenn nicht sogar noch beeindruckender seien. So haben wir uns entschieden mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuss mit Zelt und Sack und Pack ein Paar Tage die Umgebung zu erkunden. Die die meine Bruder kennen, werden sich jetzt fragen.... Dani und Camping ????? Aber jadoch das funktioniert¡¡¡¡ Also machten wir uns auf..... Die Fuehrerin hatte nicht zu viel versprochen ¡¡¡¡¡ Pisacas ein kleines oertchen rund 45 min von Cusco bietet ein riesiges Panorama von Inkaruinen auf ca. 3800m... also wirklich Wahnsinn. Nach dieser Besichtigung machten wir uns auf um noch am gleichen Tag in ein kleines Doerfchen zu reisen, welches anscheinend eine Thermalquelle und ein Campingplatz haben sollte. Dauern sollte die Reise mit dem Bus eigenlich ca. 2 Std.... gedauert hat sie dann doch ca. 4 Std. so dass wir erst in der Nacht angekommen sind. Als waere das noch nicht genug, suchten wir dann im dunkeln dieses sogenannten Campingplatz, welcher sich bei den Thermalquellen befinden sollte. Diese wiederum jedoch schon geschlossen haben sollten. Tja nach mehrmaligem Verlaufen haben wir dann doch noch diese Thermalquellen gefunden. Und auch wir hatten doch auch noch ein bisschen Glueck. Und zwar hatten die Quellen noch nicht offiziell geschlossen, und der Campingplatz befand sich direkt im Areal der Thermalquellen.... Juppi Nacht Nacktbaden... :)))) Nein nein nur Spass.... eigentlich wollten wir ja, aber nach dem Zeltaufbauen im Dunkeln und dem anschliessenden Galamenue kochen war es doch schon ca. 1 Uhr nachts und wir entschieden uns am naechsten Morgen frueh baden zu gehen. Herrlich sag ich euch wenn es draussen am Morgen ca. 0-5 Grad ist, die Nebenschwaden ueber dem sich im Tal liegenden Thermalbad befinden,s und man bei ca. 36 Grad Wassertemp. sich so richtig entspannnen kann, befor man einen langen Tagesmarsch vor sich hat. So habe ich danach meinen Bruder mal so richtig auf seine Hoehentauglichkeit getestet, indem wir ca. 9.5 Std fast am Stueck ueber ca. 2600 Hoehenmeter von 3000m auf 4600m gewandert sind. Zwischendurch sollte eigentlich mal eine schoene Ruine kommen, laut Karte. Als wir jedoch in diesem Ort angekommen waren teilte man uns mehrere Male freundlich mit, dass es da keine Ruine gebe und dies ein Fehler der Karte sei. Schoen zu wissen, dass halt nicht alle Karten so exakt sind wie in der Schweiz.... :) Auf jeden fall hat mein Bruder bis zur Spitze hin trotz Cocablaetter und Hoehentablette recht leiden muessen. Ich somit auch, da wir fast alle 50m eine Pause einlegen mussten ;) Aber die Traumhafte Aussicht weit weg von der naechsten Stadt hat dann doch auch fuer meinen Bruder alles entschaedigt. Als wir dann nach Cusco zurueckgekehrt sind, mit viel Glueck und dem letzten Bus ;), goennten wir uns zur entspannung doch noch eine Massage zum Sauguenstigen Strassenpreis von ca. 3 CHF fuer eine halbe Stunde. Leider muss ich dazu sagen, dass sie auch nicht mehr Wert war.... und das schoenste die angenehme Waerme der Waermelampe war. Am folgenden Tag reisten wir danach nach Arequipa zur meine Gastfamilie, um dort einige Tage zu verbringen. Da ich sowieso noch verschiedene Sachen wie Werkzeuge, spezielle el. Teile und Esswaren kaufen musste, welche es in Espinar nicht gibt, habe ich meinem Bruder gleich meinen Lieblingsplatz gezeigt und zwar den Schwarzmarkt ¡¡¡ Ach einfach herrlich, da kriegsch eifach alles... Ja ja sowas fehlt in der Schweiz wirklich ¡¡¡ Natuerlich haben wir auch noch etwas kulturelle Bildung betrieben, so haben wir bsp. in vielen Strassenbeizen gegessen, div. Pubs getestet und das konvent st. catalina ausgiebig begutachtet. Also alles in allem sehr erfolgreiche Ferien fuer meinen Bruder und mich. So bin ich jetzt nach Espinar zurueckgekehrt und habe die Arbeit an meinen Projekten wieder aufgenommen. Und was mein Bruder angeht, der ist nun weitergereist um in Buenos Aires sich noch ein bisschen die Sonnen auf den Bauch scheinen zu lassen und sich von der Hoehe zu erholen. Jaja wie ihr seht ist wieder viel geschehen und mir war dadurch auch sicher nicht langweilig. Da ich jetzt doch ziehmlich geschafft bin von meinen Ferien habe ich nicht alle Geschehnisse ausfuerlich ausgeschrieben. Aber in den Bildern und Videos seht ihr sicher auch noch mehr. So jetzt geniesse ich hier wieder die Ruhe in Espinar, und wuensche euch eine schoene Zeit und bis zum naechsten mal. Ach ja fuer alle aus der ZHAW, ich wuensche euch viel Erfolg bei den Pruefungen¡¡¡
Wenige Tage nach diesem Ereigniss ist auch schon meins liebes Bruederchens angereist um Meine Taetigke it hier unter die Lupe zu nehmen. So habe ich ihm fuer drei Tage die Umgebung und unsere Projekte gezeigt, ach ja das Probewindrad funktioniert so guet, das ich jetzt das ganze noch in groesserer Version plane. Nachdem wir dann alles etwas angeschaut haben und noch einige Sehenswuerdigkeiten rundherum besichtigt haben, uebernachteten wir probehalber in dem von Luciano selbst entwickelten Solarhaus. Und es ist wirklich erstaunlich, wie gut dieses Gebaeude funktioniert und wie warm es ist, bei einer Aussentemperatur von doch fast -20 Grad Celsius. Nach diesem Erlebnis reisten mein Bruder und ich dann nach Cusco in meine Ferien. Da genau an diesen Tag unser wunderschoener Nationalfeiertag war, und wir gehoert haben dass es in Cusco doch ein Restaurant gibt, welches Fondue und Roeschti anbietet, wollten wir natuerlich unbedingt dort unseren NF verbringen. Nach ca. 3 Stuendiger Suche mehrfachem Fragen und Internetsuche, sowie nach dem Anruf des schweizerischen Konsulates in Cusco welches dieses angelbliche schweizer Restaurant auch nicht kannte, kamen wir zum Schluss dass es doch kein Schweizer Restaurant in Cusco gebe. Per Zufall stiessen wir dann auf einen Typen der uns eigentlich in ein anderes Restaurant locken wollte, welchen wir dann noch als letzte Hoffnung fragten. Und siehe da, der wusste was von einen Restaurant welches Fondue anbot. Also nichts wie hin¡¡¡¡ Leider hatten wir uns aber zu frueh gefreut. Zwar existierte dieses Restaurant, dies hatte jedeoch leide am 1. August geschlossen ;((((( So feierten wir halt in einer Bar und celebrierten unseren 1. August am 2. August mit Fondue und Roeschti....... ;) Schoen ist es ja schon, aber im Vergleich mit Espinar ssssssaaauuuuuu teuer ¡¡¡¡¡¡ Kostet doch hier ein Mittagessen Rund 1.5 CHF im Vergleich zu Cusco ca. 15 CHF..... Aber ja man goent sich ja sonst nichts¡¡¡¡ Und ausserdem ist dies halt das Problem der Touristenorte. Wenn wir gleich bei teuer sind..... eigentlich wollten wir ja auf den Machupichu, aber eben..... das war uns dann doch zu teuer. Fast 120 CHF nur fuer die Zugsfahrt und dann nochmal etwa 60 CHF fuer den Eintritt..... das ist ja Wuuuuuuucher diese Ladrones (Diebe)... Zum Glueck haben wir in einem kleinen Kafe eine Fuehrerin kennengelernts, welche uns gesagt hat das es um Cusco noch viele Ruinen gebe, welche mindestens wenn nicht sogar noch beeindruckender seien. So haben wir uns entschieden mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuss mit Zelt und Sack und Pack ein Paar Tage die Umgebung zu erkunden. Die die meine Bruder kennen, werden sich jetzt fragen.... Dani und Camping ????? Aber jadoch das funktioniert¡¡¡¡ Also machten wir uns auf..... Die Fuehrerin hatte nicht zu viel versprochen ¡¡¡¡¡ Pisacas ein kleines oertchen rund 45 min von Cusco bietet ein riesiges Panorama von Inkaruinen auf ca. 3800m... also wirklich Wahnsinn. Nach dieser Besichtigung machten wir uns auf um noch am gleichen Tag in ein kleines Doerfchen zu reisen, welches anscheinend eine Thermalquelle und ein Campingplatz haben sollte. Dauern sollte die Reise mit dem Bus eigenlich ca. 2 Std.... gedauert hat sie dann doch ca. 4 Std. so dass wir erst in der Nacht angekommen sind. Als waere das noch nicht genug, suchten wir dann im dunkeln dieses sogenannten Campingplatz, welcher sich bei den Thermalquellen befinden sollte. Diese wiederum jedoch schon geschlossen haben sollten. Tja nach mehrmaligem Verlaufen haben wir dann doch noch diese Thermalquellen gefunden. Und auch wir hatten doch auch noch ein bisschen Glueck. Und zwar hatten die Quellen noch nicht offiziell geschlossen, und der Campingplatz befand sich direkt im Areal der Thermalquellen.... Juppi Nacht Nacktbaden... :)))) Nein nein nur Spass.... eigentlich wollten wir ja, aber nach dem Zeltaufbauen im Dunkeln und dem anschliessenden Galamenue kochen war es doch schon ca. 1 Uhr nachts und wir entschieden uns am naechsten Morgen frueh baden zu gehen. Herrlich sag ich euch wenn es draussen am Morgen ca. 0-5 Grad ist, die Nebenschwaden ueber dem sich im Tal liegenden Thermalbad befinden,s und man bei ca. 36 Grad Wassertemp. sich so richtig entspannnen kann, befor man einen langen Tagesmarsch vor sich hat. So habe ich danach meinen Bruder mal so richtig auf seine Hoehentauglichkeit getestet, indem wir ca. 9.5 Std fast am Stueck ueber ca. 2600 Hoehenmeter von 3000m auf 4600m gewandert sind. Zwischendurch sollte eigentlich mal eine schoene Ruine kommen, laut Karte. Als wir jedoch in diesem Ort angekommen waren teilte man uns mehrere Male freundlich mit, dass es da keine Ruine gebe und dies ein Fehler der Karte sei. Schoen zu wissen, dass halt nicht alle Karten so exakt sind wie in der Schweiz.... :) Auf jeden fall hat mein Bruder bis zur Spitze hin trotz Cocablaetter und Hoehentablette recht leiden muessen. Ich somit auch, da wir fast alle 50m eine Pause einlegen mussten ;) Aber die Traumhafte Aussicht weit weg von der naechsten Stadt hat dann doch auch fuer meinen Bruder alles entschaedigt. Als wir dann nach Cusco zurueckgekehrt sind, mit viel Glueck und dem letzten Bus ;), goennten wir uns zur entspannung doch noch eine Massage zum Sauguenstigen Strassenpreis von ca. 3 CHF fuer eine halbe Stunde. Leider muss ich dazu sagen, dass sie auch nicht mehr Wert war.... und das schoenste die angenehme Waerme der Waermelampe war. Am folgenden Tag reisten wir danach nach Arequipa zur meine Gastfamilie, um dort einige Tage zu verbringen. Da ich sowieso noch verschiedene Sachen wie Werkzeuge, spezielle el. Teile und Esswaren kaufen musste, welche es in Espinar nicht gibt, habe ich meinem Bruder gleich meinen Lieblingsplatz gezeigt und zwar den Schwarzmarkt ¡¡¡ Ach einfach herrlich, da kriegsch eifach alles... Ja ja sowas fehlt in der Schweiz wirklich ¡¡¡ Natuerlich haben wir auch noch etwas kulturelle Bildung betrieben, so haben wir bsp. in vielen Strassenbeizen gegessen, div. Pubs getestet und das konvent st. catalina ausgiebig begutachtet. Also alles in allem sehr erfolgreiche Ferien fuer meinen Bruder und mich. So bin ich jetzt nach Espinar zurueckgekehrt und habe die Arbeit an meinen Projekten wieder aufgenommen. Und was mein Bruder angeht, der ist nun weitergereist um in Buenos Aires sich noch ein bisschen die Sonnen auf den Bauch scheinen zu lassen und sich von der Hoehe zu erholen. Jaja wie ihr seht ist wieder viel geschehen und mir war dadurch auch sicher nicht langweilig. Da ich jetzt doch ziehmlich geschafft bin von meinen Ferien habe ich nicht alle Geschehnisse ausfuerlich ausgeschrieben. Aber in den Bildern und Videos seht ihr sicher auch noch mehr. So jetzt geniesse ich hier wieder die Ruhe in Espinar, und wuensche euch eine schoene Zeit und bis zum naechsten mal. Ach ja fuer alle aus der ZHAW, ich wuensche euch viel Erfolg bei den Pruefungen¡¡¡
Freitag, 23. Juli 2010
Met Ross ond Wage
Halli hallo metenand.....
Ond ech hoffe ehr gnuessed so rechtig de Sommer ond hend bes jetzt garned gmerkt das scho weder 1 oder 2 Woche dore sind.
Ich bin jetzt so richtig in meinem Element und arbeite und schuffte Tag fuer Tag so gut ich kann, obwohl man hier ja ziehmlich schnell an seine materiellen Grenzen stoesst. Aber trotzdem macht mir die Arbeit hier sehr viel Spass und mir gefaellt auch das immer wieder was neues "austuefteln" damit was funktioniert.
Seit dem letzten Post ist wieder viel passiert.
Einerseits habe ich endlich herausgefunden wie hier die "hora Peruana" funktioniert ¡¡ und siehe da auch ich kann zuspaet kommen und trotzdem puenktlich sein ;))) Auch in der Arbeit ist wieder viel geschehen. Einerseits haben wir, Luciano und ich, die Funktion des Darrieus Windrades etwas abgeaendert, so dass jetzt ein altes 30 l Oelfass gepaart viel Fantasie und Einfallsreichtunm und mit einem Lastwagen-Scheibenwischermotor ein bisschen schweissen, bohren und fraessen doch ganze 70 Watt Leistung bringt ;))) Da wir hier nicht ganz den Standard eines schweizerischen Motorenpruefstandes und Windkanales haben, reichte uns zum testen auch ein alter Pick-Up, eine alte Flugzeuglandebahn sowie 120 km/h und ich mit dem Multimeter auf der Ladeflaeche.....siehe Foto.
Eine andere Episode war die Reise in ein ca. 5 Std. entferntes Bergdoerfchen, in welchem wir die Moeglichkeiten einer Solardusche und einer Solarbetriebenen Elektropumpe testen sollten. Angereist am ersten Tag mit dem Auto uebernachteten wir erstmals etwas erschoepft von der Fahrt. Da diese 5 Std. nur etwa 1/10 auf asphaltierten Strassen waren, der Rest war mehr oder weniger auf einer Schotterpiste mit Tisch grossen Schlagloechern. Am zweiten Tag fuhren wir dann mit dem 4x4 ca. 2 Std. auf einer noch viel schlechteren Piste in den Berg auf ca. 4500m wo sich ein kleines Doerfchen mit ca. 20 Einwohner und einer Thermalquelle befand. Da dort ab und zu Touristen von einer Bergtour sich in den Thermalquellen erholen gingen fand die lokale Commune man koennte doch auch noch eine Toillete ( bis jetzt noch keine vorhanden ) und eine Dusche installieren. Und so beredeten wir mit der lokalen Bev. die Lage und Einrichtung dieser Sanitaeren Anlagen. Nach anschliessender Demonstration und angenehmen Fussbad ( Badehose vergessen ) fuhren wir danach wieder in unser " Basecamp" um uns fuer die Reise in ein anderes Bergdoerfchen am naechsten Tag auszuruhen.
Am folgenden Tag fuhren wir dann wieder ca. 1.5 Std, aehnliche Piste, Bergauf. Da wir heute 7 Pers. waren, beschloss ich und ein Kollege von der Werkstatt hinten auf der Ladeflaeche platz zu nehmen( ist in Peru eh wie ein normaler Sitzplatz ). Da leider leider leider ;) ( hinten drauf ist auf Schotter nicht sehr angenehm ) die "Strasse" nicht bis in unser Endziel fuehrte haben wir dann in einem kleinen Doerfchen auf das Pferd umgesattelt. So sind wir dann sammt sack und Pack mit dem Pferd noch etwa 3 Std weiter bergauf zu unserem Endziel auf ca. 5000m. Nach wiederholtem Vermessen und Demonstration der verschiedenen Anlagen, haben wir dann auf erlebt wie auf peruanisch ein Grundstein fuer ein Haus gelegt wurde. Nach kurzer Diskussion, wo sich das neue Baño befinden solle ( 1.5 Std ufffff) gab es ein kurzes " Hier ist gut" und dann wurde mit der schaufem mehr oder weniger ein Viereck in den Boden gezeichnet und danach begonnen mit Lehmsteinen etwas aufzubauen was spaeter mal ein Haus sein sollte. ;)))
Danach wurden wir herzlich eingeladen etwas von Ihren selbst von Hand gemachten Lama Sachen ( Schal, Tasche, Muetze...) zu kaufen...... Lustigerweise wohnen diese Campesinos zwar etwa 4 Marschstunden vom naechsten zivilisierten Ort entfernt, aber wissen wie verhandeln tun sie trotzdem ziemlich gut. So steigen sie bei einem, fuer sie, immens hohen Preis ein, und man findet sich dann mehr oder weniger auf einem Preis welcher fuer sie immer noch sehr gut ist. Wenn man bedenkt, dass sie vom Faden Spinnen bis zum fertigen Schall mit schoenen Mustern ca. 1 Woche haben, ist der Preis fuer uns doch Spott guenstig. Fazit ich bin wieder mal geritten, mir tut der A... weh und ich habe einen neuen Schall aus Babyalpaca Wolle welcher mich 30 Soles ( ca. 12 CHF ) gekostet hat. So genug von eurer kostbaren Zeit verschwendet ¡¡¡ Ich hoffe ihr erlebt auch was interessantes in der Schweiz wie bsp. eine Aktion Cola im Denner fuer 50 Rp. guenstiger ;)))) Also geniesst den Sommer und bis zum naechsten mal euer Helmi.
Ond ech hoffe ehr gnuessed so rechtig de Sommer ond hend bes jetzt garned gmerkt das scho weder 1 oder 2 Woche dore sind.
Ich bin jetzt so richtig in meinem Element und arbeite und schuffte Tag fuer Tag so gut ich kann, obwohl man hier ja ziehmlich schnell an seine materiellen Grenzen stoesst. Aber trotzdem macht mir die Arbeit hier sehr viel Spass und mir gefaellt auch das immer wieder was neues "austuefteln" damit was funktioniert.
Seit dem letzten Post ist wieder viel passiert.
Einerseits habe ich endlich herausgefunden wie hier die "hora Peruana" funktioniert ¡¡ und siehe da auch ich kann zuspaet kommen und trotzdem puenktlich sein ;))) Auch in der Arbeit ist wieder viel geschehen. Einerseits haben wir, Luciano und ich, die Funktion des Darrieus Windrades etwas abgeaendert, so dass jetzt ein altes 30 l Oelfass gepaart viel Fantasie und Einfallsreichtunm und mit einem Lastwagen-Scheibenwischermotor ein bisschen schweissen, bohren und fraessen doch ganze 70 Watt Leistung bringt ;))) Da wir hier nicht ganz den Standard eines schweizerischen Motorenpruefstandes und Windkanales haben, reichte uns zum testen auch ein alter Pick-Up, eine alte Flugzeuglandebahn sowie 120 km/h und ich mit dem Multimeter auf der Ladeflaeche.....siehe Foto.
Eine andere Episode war die Reise in ein ca. 5 Std. entferntes Bergdoerfchen, in welchem wir die Moeglichkeiten einer Solardusche und einer Solarbetriebenen Elektropumpe testen sollten. Angereist am ersten Tag mit dem Auto uebernachteten wir erstmals etwas erschoepft von der Fahrt. Da diese 5 Std. nur etwa 1/10 auf asphaltierten Strassen waren, der Rest war mehr oder weniger auf einer Schotterpiste mit Tisch grossen Schlagloechern. Am zweiten Tag fuhren wir dann mit dem 4x4 ca. 2 Std. auf einer noch viel schlechteren Piste in den Berg auf ca. 4500m wo sich ein kleines Doerfchen mit ca. 20 Einwohner und einer Thermalquelle befand. Da dort ab und zu Touristen von einer Bergtour sich in den Thermalquellen erholen gingen fand die lokale Commune man koennte doch auch noch eine Toillete ( bis jetzt noch keine vorhanden ) und eine Dusche installieren. Und so beredeten wir mit der lokalen Bev. die Lage und Einrichtung dieser Sanitaeren Anlagen. Nach anschliessender Demonstration und angenehmen Fussbad ( Badehose vergessen ) fuhren wir danach wieder in unser " Basecamp" um uns fuer die Reise in ein anderes Bergdoerfchen am naechsten Tag auszuruhen.
Am folgenden Tag fuhren wir dann wieder ca. 1.5 Std, aehnliche Piste, Bergauf. Da wir heute 7 Pers. waren, beschloss ich und ein Kollege von der Werkstatt hinten auf der Ladeflaeche platz zu nehmen( ist in Peru eh wie ein normaler Sitzplatz ). Da leider leider leider ;) ( hinten drauf ist auf Schotter nicht sehr angenehm ) die "Strasse" nicht bis in unser Endziel fuehrte haben wir dann in einem kleinen Doerfchen auf das Pferd umgesattelt. So sind wir dann sammt sack und Pack mit dem Pferd noch etwa 3 Std weiter bergauf zu unserem Endziel auf ca. 5000m. Nach wiederholtem Vermessen und Demonstration der verschiedenen Anlagen, haben wir dann auf erlebt wie auf peruanisch ein Grundstein fuer ein Haus gelegt wurde. Nach kurzer Diskussion, wo sich das neue Baño befinden solle ( 1.5 Std ufffff) gab es ein kurzes " Hier ist gut" und dann wurde mit der schaufem mehr oder weniger ein Viereck in den Boden gezeichnet und danach begonnen mit Lehmsteinen etwas aufzubauen was spaeter mal ein Haus sein sollte. ;)))
Danach wurden wir herzlich eingeladen etwas von Ihren selbst von Hand gemachten Lama Sachen ( Schal, Tasche, Muetze...) zu kaufen...... Lustigerweise wohnen diese Campesinos zwar etwa 4 Marschstunden vom naechsten zivilisierten Ort entfernt, aber wissen wie verhandeln tun sie trotzdem ziemlich gut. So steigen sie bei einem, fuer sie, immens hohen Preis ein, und man findet sich dann mehr oder weniger auf einem Preis welcher fuer sie immer noch sehr gut ist. Wenn man bedenkt, dass sie vom Faden Spinnen bis zum fertigen Schall mit schoenen Mustern ca. 1 Woche haben, ist der Preis fuer uns doch Spott guenstig. Fazit ich bin wieder mal geritten, mir tut der A... weh und ich habe einen neuen Schall aus Babyalpaca Wolle welcher mich 30 Soles ( ca. 12 CHF ) gekostet hat. So genug von eurer kostbaren Zeit verschwendet ¡¡¡ Ich hoffe ihr erlebt auch was interessantes in der Schweiz wie bsp. eine Aktion Cola im Denner fuer 50 Rp. guenstiger ;)))) Also geniesst den Sommer und bis zum naechsten mal euer Helmi.
Sonntag, 11. Juli 2010
Erste Eindùeke von Espinar
Ein liebes Hallo aus dem kalten und hohen Espinar. Ich bin also hier in meinem Bestimmungsort angekommen, wo ich die nächsten drei Monate verbringen werden. Da dieser Post auch direkt noch für meine Hochschule ist, kommt er eher etwas fachlicher heraus als die vorhergehenden. Also zu Espinar. Dieses Städtchen umfasst ca. 20‘000 Einwohner welche sich im Umkreis von etwa 7 km vom Zentrum aufhalten. Dies klinkt zwar nach viel, man bemerkt jedoch nicht dass es wirklich so viele Leute hat, da es wirklich nur im Zentrum immer ein Geläuf ist. Geht man jedoch ein Kilometer vom Zentrum weg, ist es wie eine Geisterstadt. Diese Städtchen ist jedoch mehr als das ich mir vorgestellt habe. Ich habe vor der Abreise eher an ein kleines Kaff mit Garnichts gedacht. In diesem Punkt habe ich mich jedoch getäuscht, aber was das Garnichts angeht hatte ich doch Recht. Die Stadt hat zwar viele Einwohner und hat auch eine gewisse Grösse, was jedoch den Einkauf betrifft kriegst du hier nur wirklich das nötigste zum Leben und zum Bauen. Falls ich also hier z.B. einen Antirostspray benötige, welchen ich schon einige Male benötigt hätte, muss ich entweder nach Arequipa fahren welches ca.6 Std. entfernt liegt, oder ich beauftrage einen Händler welcher mir diesen zu einem „ Wahnsinnigen“ Preis besorgt ( morgen oder übermorgen oder in einer Woche ;). Der Hauptteil der Leute hier arbeitet in einer der Rundumliegenden Kupfermienen, welche einen Jährlichen Umsatz von rund 1Mia.Dollar machen. Somit ist eigentlich Geld vorhanden, jedoch so wie fast in jedem Drittweltland geht das Geld in die Taschen grosser ausländischer Firmen und einigen lokalen Chefs. So bleibt wiederum nichts für die Bevölkerung Die Leute jedoch sind sehr freundlich, spontan und wenn man mit ihnen etwas redet auch sehr offen. Als Beispiel dafür: Der Mutter meiner Gastfamilie wo ich wohne gehört einer der ca.7 Radiostationen in Espinar ( Radio ist hier suuuuper populär ). Und als ich angekommen bin hatte mein Gastvater, welcher zugleich auch mein Chefingenieur ist, seine Radiosendung (Einmal pro Woche 1 Std. mit nicht peruanischer Musik, ach wie schön!!!).So hat er kurzerhand seine Moderation umgestaltet und der ganzen Stadt mitgeteilt wer ich bin, dass ich nun endlich da bin und das ich diverse Projekte mit ihm mitgestalten werde. So kam es nun, da es hier nicht gerade viele „Gringos“ hat( Luciano mein Gastvater und ich) das mich mitten auf der Strasse wildfremde Leute mit Namen ansprechen( fühle mich inzwischen wie ein Rockstar ;))). Dies ist auch gleich der Teil dieser Kultur der Leute hier den ich sehr schätze, und welcher zugleich auch der grösste Unterschied darstellt. Sie sind halt einfach wirklich viel offener und sagen auch was sie denken. So ist man hier einfach fast immer eingeladen, wenn der Freund eines Freundes eines Freundes jemanden von der Familie kennt, was immer der Fall ist. Was mich jedoch etwas stört an dieser Lebensart hier ist die „Hora Peruana“. Das ist eine Zeiteinheit die der unseren eigentlich recht ähnelt, jedoch haben sie noch eine spezielle „Unbekannte Variable“ welche ich noch nicht herausgefunden habe. Den die Peruaner kommen nie wirklich zu dieser Zeit zu der sie abgemacht haben, jedoch kommen trotzdem immer und wirklich fast immer alle gleich viel zu spät. So bin ich meistens der einzige der sich an die „offiziellen Arbeitszeiten“ welche von Luciano meinem Chefingenieur vorgegeben sind hält. Aus diesem Grund habe ich auch einen Schlüssel für alles bekommen, sodass wenigstens einer zu den angegebenen Arbeitszeiten vor Ort sein kann;). Diese Zwei Sachen also Offenheit und Pünktlichkeit sollte man wirklich zwischen der Schweiz und Peru etwas austauschen, sodass jeder sich vom anderen eine Scheibe abschneiden könnte. So möchte ich noch meine Tätigkeit hier etwas erläutern. Ich arbeite hier in einer sogenannten Sonnenwerkstatt. Diese existiert schon seit ca.8 Jahren und bemüht sich darum der Bevölkerung hier in der Stadt sowie auch auf dem Land die Technologie der Solarenergie etwas näher zu bringen. Dies einerseits indem sie Schulungen und Aufklärungsarbeit durchführt, und anderseits direkt auch Auftragskonstruktionen für die verschiedensten Bevölkerungsschichten macht. Also wie eine Firma für Solartechnik. Dabei beschränkt sich diese Arbeit nicht Fertigfabrikate, sondern es muss fast immer für jeden Kunden eine individuelle Lösung erarbeitet werden. Zudem versuchen die Mitarbeiter dieser Sonnenwerkstatt auch mit anderen Gesellschaften zusammenzuarbeite um gemeinsam der Bevölkerung einen besseren Lebensstandard zu ermöglichen. Mal einen kleinen Einblick in den Lebensstandard hier. Normalerweise jetzt im Winter, tagsüber ca.20-25°C und in der Nacht Temp. bis -20 °C. Dabei haben die wenigsten Leute hier eine Heizung und die Häuser sind sehr schlecht isoliert ( Nur Stein und Einfachglas ), zudem gibt es durchschnittlich ca.1.5 Std. am Tag Wasser und die Elektrizität hat viele Unterbrüche und reicht nicht für eine el. Heizung !!! Auch die einzige Tankstelle hier in Espinar hat nur gerade ca. jeden zweiten Tag Benzin und Diesel. Die Leute behelfen sich mit ca. 4-5 dicke „Armedecken“ für die Nacht, und mit viel warmen Getränken welche auf dem Gaskocher gemacht werden. Für das Wasser am Tag haben die meisten einen Tank zuhause welchen sie in der Zeit wo Wasser verfügbar ist möglichst gut füllen. Zudem kommt natürlich auch noch der grosse Alkoholkonsum dazu, mit welchem sich viele Herren hier die Probleme wegtrinken. Mein Teil in diesem Puzzle ist das mitarbeiten und erarbeiten neuer Lösungen für die vorhandenen Probleme und die Verbesserung der Aufklärungsmethoden. Die Lösung dieser Probleme ist meist keine schwierige Sache nach europäischen Verhältnissen;), aber wir haben ja auch Geld, Werkzeug und fliessend Wasser! Diese jedoch mit den sehr beschränkten hier zur Verfügung stehenden Mitteln zu lösen ist einiges schwieriger als dass man sich das vorstellt. Zudem darf es auch nicht zu teurer sein da sich sonst die Kunden, welche meistens Bauern sind, dies nicht leisten können. Also stehe ich fast jeden Tag vor dem gleichen Problem, ich habe zwar eine Lösung, kann sie hier jedoch nicht umsetzten. Dies kann einen manchmal wirklich den letzten Nerv kosten, wenn es nur an solchen „Kleinigkeiten“ zu scheitern droht. Mein Hauptthema was ich noch erarbeiten werde, ist die Effizienzmessung eines von Luciano selbst entwickelten Lehmofens welcher einerseits zum Kochen und Backen verwendet werden kann, und andererseits Warmwasser und Wärme für die Wohnung als Passivprodukt liefern soll. Diesen Ofen bin ich momentan am studieren und hoffe, diesen in den nächsten Wochen in meiner Freizeit ausmessen zu können. Ich weiss jedoch noch nicht wie viel Zeit ich dafür aufwenden kann, da auch für die anderen Sachen noch ziemlich viel Arbeit aufgewendet werden muss. So stehen z.B. in den nächsten Wochen diverse Schulungen in der näheren Umgebung ( ca. 3-4 Std. ) an. Ebenso sind wir auch an der Entwicklung eines einfachen Darrieus Windrades dran, welches sich selbst mit der Windgeschwindigkeit reguliert und so fast immer die gleiche Leistung bringt …… INTERESSANT !!!!!!;). Wie ihr seht habe ich sehr viel Arbeit, sehr viel Vor, jedoch sehr wenig Werkzeug und nicht allzu viel Zeit um meine Ziele zu verwirklichen. Zudem kommt noch dazu, dass ich doch auch gerne noch meine Umgebung und die Kultur hier etwas erleben möchte. Puhhhh bin also seeeehhhhrrr beschäftigt ;-). Somit wünsche ich euch einen heissen unerträglich feuchten und schönen Sommer und hoffe bald wieder einen etwas lustigeren Post machen zu können. ( Was jedoch nicht sehr einfach ist, da das Internet hier etwa so schnell ist wie bei uns vor 15 Jahren, und die besten Zeiten sind morgens bis ca. 07.30 und abends ab ca. 23.00. „Ond zo dene Zyte schiiissst mech das doch rächt aaaa !;););) Also rächnet zirka 1 Woche ( Hora Peruana ) :-)……Euche Helmut
Samstag, 3. Juli 2010
Abschied von Arequipa

Hola liebe Leser
Also es ist wieder soweit, einer neuer Post ist da. Der ist jedoch nicht so interessant wie die Anderen, jedoch gibt trotzdem Neuigkeiten. Ich habe hier nun Samstagmittag und habe endlich etwas richtig Freie Zeit für mich, da ich meine Arbeit für die Hochschule doch noch geschafft habe. Inzwischen ich auch meine letzte Spanischlektion hinter mir, mit Zertifikat, und kann immernoch kein Wort ;) Nein nein verstehe so ziehmlich alles was gesprochen wird, wenn es nicht gerade betrunkene Peruaner sind. Reden fällt mir auch von Tag zu Tag einfacher und ich kann mich schon richtig auf dem Niveau der Taxifahrer unterhalten. Ist auch nicht so schwer;). Die Stadt kenne ich inzwischen auch sehr genau und ich habe sogar schon einen Lieblingsplatz, den Schwarzmark ;)))) der ist ech super. In dieser Woche sind bei uns in der Spanischschule ziehmlich viel neue "Schüler" angekommen, und ich habe dann für zwei Tage die Funktion eines Fremdenführers übernommen. Mein entgelt waren ein freies Nachtessen in einer Super Parrilladeria mit einem Glas gutem Rotwein. Nur zum sagen guter Rotwein ist hier ein richtig rares Gut. Die meisten sind richtig süss, was zwar allen Peruanern und ich denke allen schweizer Frauen gefällt, aber einen richtigen Weinliebhaber bringt das fast um die Ecke.
Zudem habe ich diese Woche das zweite mal für meine Gastfamilie gekocht. Nach meinem Ersten Menü, Älplermagronen, wo sich alle drum gestritten haben, habe ich gedacht beim Zweiten mache ich dann etwas mehr damit es nicht mehr so einen Kampf ums essen gibt. Also habe ich eingekauft für "Röschti mit Schpäck und Brodworscht met Zwebelesose" und zwar nicht wenig. Irgendwie hat sich dass dann doch rumgesprochen und zum Essen kamen dan noch 4 weitere Familienmitgieder. Also waren wir wieder am gleichen Punkt wie eine Woche zuvor. Auf jedenfall hat es allen geschmeckt, und ich musste das Rezept wie schon bei den Älplermagronen zuvor wieder ins spanische Übersetzen.
So das war wieder ein kleiner Ausschnitt aus meinem Altag hier in Arequipa. Morgen Sonntag werde ich, schweren Herzens, nach 5 Wochen Aufenthalt Arequipa verlassen um meiner eigentlichen Arbeit in Espinar nachzugehen. Dies betrübt ein bisschen meine Stimmung da mir diese Familie hier, wie auch die Schule und meine Freunde, welche ich kennengelernt habe, ziehmlich ans Herz gewachsen sind. Ich habe schon gestern von vielen Freunden und der Schule ein kleines Abschiedsgeschenk bekommen, was mich doch sehr berührt hat. So schätze ich werde ich wohl nicht dran vorbei kommen Morgen beim Abschied die Eine oder Andere Träne zu verdrücken. Nicht jeder Abschied ist halt gleich.
Ich freue mich jedoch auch schon auf das Neue, was mich erwartet. So schreibe ich nächstes mal sicher andere interessante Themen über den neuen Ort und was da so vor sich geht. Ahja das Video zweigt noch die samstags Aktivitä meiner Familie. Bis bald euer Helmut.
Ach ja das hätte ich fast vergessen! Habe letztes Wochenende bei einem kleinen Trip in den Colca "Canyon" noch meinen ersten 5000 er bestiegen. Bilder sind oben.
Donnerstag, 24. Juni 2010
Haustiere auf Arequipeñische Art
Hallo wiedermal aus Peru aus dem wunderschönen Arequipa. Ich entschuldige mich zuerst für die lange Blogpause! Ich habe hier in Arequipa jedoch ziemlich viel zu tun. Dies tönt zwar etwas komisch, ist aber war! Habe neben dem Spanisch lernen, dem mich in die Kultur integrieren und dem an die etlichen Familienfeste gehen ja noch meine Semesterarbeit welche ich schon vor meiner Abreise fertig stellen wollte, es jedoch nicht geschaft habe;( Tja...ich halt ( danke dir schon im Voraus Hugi ;) )
Also zu meinen neusten Erfahrungen hier in Peru. Für die die einen schwachen Magen haben schlage ich vor das sie nur die Filme schauen und den Text aussenlassen. Letzten Samstag bin ich mit meiner Gastfamilie und zwei Amerikanischen Girls von der Schule zu einem grossen katholischen fest gegangen bei welchen es diverse Veranstaltungen und Atraktioene gab. Eine davon war das traditionelle Cuy Essen. Für die die nicht wissen was das ist, erkläre ich es kurz mit allen Details ;). Also..... man nehme ein Meerschweinchen (welche hier einiges grösser sind als bei uns) halte es mit der linken Hand am Bauch und mit der rechte Hand breche man im vorsichtig das Genick. Danach wird es gewaschen und anschliessend gerupft. Anschliessend mache man das Cuy am "Bauchreisverschluss" auf und entferne jegliche Innereien. Danach gönne man dem Meerschweinchen ein heisses Ölbad in einer grossen Pfanne. Da sich das Meerschweinchen im Ölbad jedoch nicht sehr wohl fühlt möchte es sich zusammenkauern. Dies wird verhindert,indem man ihm einen grossen Stein auf den Rücken lege. So wird das Cuy nun über mehrere Minuten gut durchfritiert und anschliessend gewendet. Diesen Schritt wiederholt man mehrere male bis das Cuy knusprig kross ist bis in die Schenkel. Danach packt man noch einige Kartoffeln dazu und voila fertig ist das Cuy. Zum essen gibt es nichts spezielles zu sagen, nur das es wie ein gegrilltes Hänchen gegessen wird bis auf den Kopf. Dieser und die Pfötchen sind eine Deliatesse! Ebenso wie beim Gügeli hat auch das Cuy einen Wunschknochen. Dieser befindet sich jedoch im Kopf des Cuy also mus man zuerst den Kopf öffnen und vorsichtig ausessen. Falls man jedoch den Knochen in Form eines Hundes findet und diesen mit beispielsweise Cerveza runtertrinkt hat man einen Wunsch frei. Etwas komisch nicht .....? Zum Geschmack: Schmeckt wie Poulet.
Neben meiner leckeren Cuy Erfahrung habe ich mit dem Bruder meiner Gastmutter, welcher in die USA ausgewandert ist und jetzt für zwei Wochen für eine Zahnbehandlung züruckgekommen ist( Zahnbehandlungen hier sind eeeeeennooorrrrmmmmmmm günstig), noch die Stadt etwas verunsichert. Nein nein er nimmt mich nur überall mit hin, und stellt mich überall als seinen Gringo Bruder vor. Wobei er mir aus Spass fast jede Angestellte jedes Ladens in Arequipa anhängen will.Durch ihn habe ich jedoch viele interessante Personen kennengelernt und ein bischen einheimischen Luft geschnuppert. Zudem hat er mir alle Spezialitäten des normalen Volkes gezeigt. So habe ich fast von jedem "wahnsinnig sauberen" Strassengrill irgend etwas probiert. Am besten geschmeck hat mir jedoch bis jetzt Anticucho was soviel bedeutet wie Rinderherz. Also kleine Stücke Rinderherz fein gebraten und dazu die tradizionelle Kartoffel. Dazu noch etwas scharfe Sauce. Und das andere war Caparinas und Chinchulis. Dies ist ebenso sehr fein gebratener Kuhmagen,Eingeweide und Darm natürlich auch mit Kartoffeln. Hört sich zwar extrem Eklig an, ist es auch.........nein nein schmeck wirklich gut! Man darf sich halt einafach nicht vorstellen was es mal war! Ahja oben habe ich die Fotos von meinem Essen, und eigentlich habe ich ja das grosse Meerschweinchen gewollt!! Aber es weigerte sich ziehmlich stark ;) Also bis bald wieder euer Helmut
Samstag, 12. Juni 2010
Neue Märkte und Tierarten mal anders kennen lernen.
Diese Woche habe ich wieder viele neue Sachen kennengelernt und durfte ei ne Menge spannender Erfahrungen machen. Beispielsweise sind hier die Supermarkte nicht Supermarkte wie es bei uns die Migros oder der Coop ist sondern es sind riesige Hallen etwa 100m welche ca. 15 Gänge hat. In diesen Gängen ist ein Stand nach dem anderen angereiht, wobei jeder nur ca. 2m lang ist aber etwa 3m hoch. Dahinter verbirgt sich irendwo ein kleiner Peruaner oder Peruanerin welcher alles aber auch wirklich alles verkauft. Und falls er wirklich mal etwas nicht hat, hat ers sicher am nächsten Tag. Fragt nicht woher. Leider ist nur nicht alles das, wonach es scheint. Das hab ich als regelmäsiger Head & Shoulders Benutzer erfahren müssen;). Als ich eine grosse Büchse von meinen H&S gekauft habe, welche erstaunlich günstig war (ca. 2.50CHF), und diese daheim ausprobiert habe, stellte ich doch mit erstaunen fest, dass das irgend ein Spühlmittel war das sich da in meinen Haaren befand. Habe jetzt doch in einer Farmacia ein richtiges gekauft(ca. 7 CHF).
Einen Vorteil haben diese Märkte jedoch schon, eben du bekommst alles!!! Du musst dich nur vorher vergewissern, dass es auch das ist was du willst. Z.b. Habe ich hier mit einem peruanischen Kollegen Windows 7; Office 2010 Plus, Encarta Enzyklopedie und zwei DVDs gekauft für 30 Soles, umgerechnet rund 12 CHF.... Super gäll ADI ;).
Was auch sehr interessant ist, dass nirgens irgend ein Preisschild angebracht ist, und deswegen wechselt der Preis wie die Laune der Verkäufer. Und als Tourist wirst du sowieso immer über den Tisch gezogen;)
Diese Erfahrung machte ich, als ich mir einen Ehering, ja einen Ehering kaufen wollte da mich nach dem ersten Ausgang mit der Cousine meiner Gastmutter jeglich Damen zwischen 20 und 45 anmachten, und gedenkten mich nach Hause nehmen. Als ich nun in einem solchen Market war(speziell nur für schmuck), verglich ich die verschiedenen Ringe mit meinem geschulten Auge auf Preis und Qualität ;) Dabei fiel mir auf das ich zweimal am gleichen Stand den gleichen Ring anschaute, einmal bei einer Dame wo er 25 Soles kostete, und eine halbe Stunde später (im gleichen Stand) bei einem Herren, welcher der Ring aufsmal gewogen hat und ausrechnete das er 34 Soles kostete. Fand ich dann doch irgenwie komisch.... daraufhin habe ich ihn mit meinem perfekten Spanisch auf diese Situation aufmerksam gemacht, er wurde dann leicht verlegen und bot mir doch den Preis von 25 Soles an, welchen ich dann annahm( dar er im Markt doch der günstigste war).
Eine weitere lustige Szene war ein Spezialgetränk, welches nach einheimischen Glauben das Gehirn die Gesundheit und die Potenz steigern sollte. Die Hauptinkredenzie war eine spezielle Sorte von Frosch. Seht doch selber....
Einen Vorteil haben diese Märkte jedoch schon, eben du bekommst alles!!! Du musst dich nur vorher vergewissern, dass es auch das ist was du willst. Z.b. Habe ich hier mit einem peruanischen Kollegen Windows 7; Office 2010 Plus, Encarta Enzyklopedie und zwei DVDs gekauft für 30 Soles, umgerechnet rund 12 CHF.... Super gäll ADI ;).
Was auch sehr interessant ist, dass nirgens irgend ein Preisschild angebracht ist, und deswegen wechselt der Preis wie die Laune der Verkäufer. Und als Tourist wirst du sowieso immer über den Tisch gezogen;)
Diese Erfahrung machte ich, als ich mir einen Ehering, ja einen Ehering kaufen wollte da mich nach dem ersten Ausgang mit der Cousine meiner Gastmutter jeglich Damen zwischen 20 und 45 anmachten, und gedenkten mich nach Hause nehmen. Als ich nun in einem solchen Market war(speziell nur für schmuck), verglich ich die verschiedenen Ringe mit meinem geschulten Auge auf Preis und Qualität ;) Dabei fiel mir auf das ich zweimal am gleichen Stand den gleichen Ring anschaute, einmal bei einer Dame wo er 25 Soles kostete, und eine halbe Stunde später (im gleichen Stand) bei einem Herren, welcher der Ring aufsmal gewogen hat und ausrechnete das er 34 Soles kostete. Fand ich dann doch irgenwie komisch.... daraufhin habe ich ihn mit meinem perfekten Spanisch auf diese Situation aufmerksam gemacht, er wurde dann leicht verlegen und bot mir doch den Preis von 25 Soles an, welchen ich dann annahm( dar er im Markt doch der günstigste war).
Eine weitere lustige Szene war ein Spezialgetränk, welches nach einheimischen Glauben das Gehirn die Gesundheit und die Potenz steigern sollte. Die Hauptinkredenzie war eine spezielle Sorte von Frosch. Seht doch selber....
Donnerstag, 3. Juni 2010
Die Strassen von Cayma
Hallo erstmals.... So ich habe die ersten Tage Arequipa verbracht und ich lebe noch, was jedoch nicht selbstverständlich ist bei dem Verkehr hier. Strassen sind prinzipell nur für die Autos da, und das muss man sich hier wirklich merken. Denn die nehmen hier keine Rücksicht auf Fussgänger geschweide den auf Fussgängerstreifen. Das Überqueren der Strasse ist hier eher wie das überqueren eines Flusses mit gefährlichen Tieren zu vergleichen. Und die Ampeln sind nur zur Dekoration, wie auch die Polizisten die an jedem Ecken stehen und interessante Gespräche mit hübschen Damen führen :) Und nicht zu vergessen ist die Hupe, die hier als allgemeines Komunikationsmittel dient. Diese gibt es natürlich in den verschiedensten Tönen! Daneben ist die Polizeisirene eher wie ein unauffallendes Tönchen zu bezeichnen.
Was jedoch sehr erstaunlich ist, ist hier der ÖV. Dieser existiert nicht in der Form wie wir ihn kennen! Es gibt eine menge von kleine Busen vergleichbar mit einem Ford Galaxy ( ein Van ) die den ÖV darstellen. Die halten überall und immer. Und das ein und aussteigen findet fast ausschliesslich während der Fahrt statt, auch für alte Frauen! Und das lustige daran ist, das die tatsächlich bis zu sage und schreibe 25 Personen in einen solchen Van bringen( heute selber miterlebt ;)
Also bis jetzt einige lustige Sachen erlebt, und werde sicher noch vieles zu schreiben habe. Alles gute aus Peru......Helmutos
Ach übrigns das unten ist meine Wohnung mit freiluft Klimaanlage ;)
Was jedoch sehr erstaunlich ist, ist hier der ÖV. Dieser existiert nicht in der Form wie wir ihn kennen! Es gibt eine menge von kleine Busen vergleichbar mit einem Ford Galaxy ( ein Van ) die den ÖV darstellen. Die halten überall und immer. Und das ein und aussteigen findet fast ausschliesslich während der Fahrt statt, auch für alte Frauen! Und das lustige daran ist, das die tatsächlich bis zu sage und schreibe 25 Personen in einen solchen Van bringen( heute selber miterlebt ;)
Also bis jetzt einige lustige Sachen erlebt, und werde sicher noch vieles zu schreiben habe. Alles gute aus Peru......Helmutos
Ach übrigns das unten ist meine Wohnung mit freiluft Klimaanlage ;)
Dienstag, 1. Juni 2010
Gut angekommen.....
Hallo zusammen, also so jetzt mal das Wichtigste in kürze.....Bin gesund und gut nach ca. 24h in Arequipa angekommen. Und das erste mal wo ich gemerkt habe das ich wo anders bin als in der Schweiz war nicht etwa bei der Landung in Arequipa, sondern als die Peruanerin und der Peruaner neben mir beim Start von Lima nach Arequipa etwa zehn Gebete aufsprachen und während des ganzen Startes sich Kreuzzeichen machten.:)
Bilder folgen bald.... Es Grüsst Marcel
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